Henri Lefebvres Grundlagenwerk über die moderne Stadt revisited. Inwiefern verfügt die Stadt heute über Potenzial, das zu einer emanzipierten urbanen Gesellschaft führen kann?

Allerorten wird in den letzten Jahren ein »Recht auf Stadt« eingefordert. Weltweit kämpfen soziale Protestbewegungen damit gegen Gentrifizierung und für die Rechte von Geflüchteten im urbanen Raum. Viele beziehen sich auf das Grundlagenwerk des französischen Soziologen und Philosophen Henri Lefebvre von 1968, das nun zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorliegt.
„Recht auf Stadt“ ist mehr als die individuelle Freiheit, auf städtische Ressourcen zugreifen zu können. Es ist das Recht auf ein erneuertes urbanes Leben. Inwiefern die Stadt heute über Potenzial verfügt, das zu einer emanzipierten urbanen Gesellschaft führen kann und wie es um das gesamtgesellschaftliche Anrecht auf Begegnung, Teilhabe, Austausch in der Stadt steht, wird Gegenstand der Diskussion sein.


Es lesen und diskutieren: Niels Boeing (Journalist und Stadtaktivist, Hamburg),
Hanna Mittelstädt (Edition Nautilus, Hamburg) Klaus Ronneberger (Stadtsoziologe, Frankfurt am Main),
Thomas Seibert (medico international) *
Eine Kooperation von Medico International e.V. mit Edition Nautilus sowie mit dem Künstlerhaus Mousonturm im Rahmen der Reihe "Solidarität - Stadt - Frankfurt“

50 Jahre „Recht auf Stadt“ (1968)
Do. 01.03.2018

DISKUSSION
* 19:30 Uhr, Eintritt frei.

ORT
medico international
Lindleystraße 15
60314 Frankfurt

Weitere Info hier.

Veranstaltungsdatum

Do. 01.03.2018

19:30 Uhr