In diesem Jahr erhält Meg Stuart den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für ihr Lebenswerk. Die Choreografin (im Mousonturm und bei der Tanzplattform zuletzt mit „Hunter“ und „Until Our Hearts Stop“) begibt sich in ihrem jüngsten, ebenso assoziationsreichen wie emotionalen Tanzstück, für das der indonesische Künstler Jompet Kuswidananto eine fragile (Licht-)Installation schuf, auf eine Reise in die menschliche Psyche. Zu treibenden Live-Sounds und mehr in Gesten als in erzählenden Handlungen scheinen die drei Performerinnen und Performer fiktionalen Traumata jäh ausgeliefert zu sein, scheinen sich Körper nur zu treffen, um sich wieder zu lösen, scheinen West und Ost, Dunkelheit und Licht, Unbewusstes und Bewusstes in Verbindung treten zu wollen in einem Universum der Menschlichkeit. Dieses Stück ist ein echter Trip. In einem Wort: Hypnotisierend!

Keine Sprachkenntnisse erforderlich / Dauer: 110 Min. / Mousonturm-Koproduktion / Erstaufführung im deutschsprachigen Raum im Rahmen des Tanzfestivals Rhein-Main / Choreografie: Meg Stuart / Installation: Jompet Kuswidananto / Von und mit: Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke / Livemusik: Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys

Meg Stuart / Damaged Goods (Brüssel/Berlin), Jompet Kuswidananto
Celestial Sorrow
Fr. 16. — So. 18.11.2018

TANZ/AB 18 JAHREN/PERFORMANCE
* € 19 / erm. € 9 / € 5 für f.f.m. students Mitglieder.
Erstaufführung im deutschsprachigen Raum * Mousonturm-Koproduktion

ORT
Saal
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

 
(c) Laura Van Severen

(c) Laura Van Severen