Geräusch wird Musik. Musik wird Move. Drei Tage wach. Durchtanzen bis zur Ekstase ist Teil vieler Zivilisationen. Techno, House und DJ-Kultur als Teil davon hat noch eine relativ junge Geschichte. Ein Kulturphänomen, nicht nur fürs Geschichtsbuch. Der in Wiesbaden geborene Regisseur Romuald Karmakar folgt den DJs in die Clubs und bebildert was man in der LICHTER-Region lange weiß: Neben Berlin ist das Rhein-Main-Gebiet eines der Epizentren von Techno und House. Es waren Clubs wie das von Sven Väth betriebene „Omen“ und das „Dorian Gray“, die neben dem „Tresor“ in Berlin dem Tanzerlebnis ihre hypnotische, transformative Kraft verliehen und den Rausch in eine neue Bewusstseinsebene hoben.
Mit dem Film Nacht begann Karmarkar 2009 seine Arbeit zur Clubculture. Denk ich an Deutschland in der Nacht bildet als bisher dokumentarischster Film zum Thema den Abschluss seiner „Club Land Trilogie“. Er begleitete fünf DJs in die Clubs: Ricardo Villalobos, Roman Flügel, ATA, Sonja Moonear und Move D. Das Ergebnis: „Club-History“ nah und voller schräger Anekdoten

Dokumentarfilm * Deutschland 2017 * Dauer: 105 Min. * Regie: Romuald Karmakar * Produktion: Andro Steinborn * Kamera: Frank Griebe, Schnitt: Robert Thomann, Anne Fabini, mit: Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel, David Moufang (Move D)

LICHTER Filmfest: Denk ich an Deutschland in der Nacht
Do. 30.03.2017

FILM
* 20 Uhr, € 9,50 / € 8,50 erm..
Kategorie: Regionaler Wettbewerb

ORT
Saal
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

Veranstaltungsdatum

Do. 30.03.2017

20 Uhr