Am Vorabend des Einmarsches britischer und amerikanischer Truppen in den Irak am 21. März 2003 entscheidet Japan sich an der Invasion zu beteiligen. Es ist der erste, hochumstrittene militärische Einsatz des Landes seit 1945. Vor dem Hintergrund einer Friedensdemonstration historischen Ausmaßes erzählen die jungen Erwachsenen in „Five Days in March“ persönliche Alltagsgeschichten aus Tokio. Der japanische Theatermacher Toshiki Okada (zuletzt mit „Time’s Journey Through a Room“ im Mousonturm) erarbeitet eine Neufassung seiner eigenen Inszenierung, die ihm vor 12 Jahren zum internationalen Durchbruch verhalf. Seine choreografisch-minimalistische Theatersprache hebt den logischen Bezug zwischen Sprache und Bewegung auf und gleicht einem Drahtseilakt zwischen Natürlich- und Künstlichkeit. Die Jugend von heute erscheint orientierungslos, ihre Beteiligung an der Demonstration steht im Gegensatz zu ihren persönlichen Bedürfnissen.

In Japanisch mit deutschen und englischen Untertiteln / Text, Regie: Toshiki Okada / Mit: Chieko Asakura, Riki Ishikura, Yuri Itabashi, Ayaka Shibutani, Ayaka Nakama, Leon Kou Yonekawa, Manami Watanabe

Toshiki Okada / chelfitsch (Japan)
Five Days in March
Mi. 21.11., Do. 22.11.2018

THEATER
* 20 Uhr, 75 Min., € 19 / erm. € 9 / € 5 für f.f.m. students Mitglieder.

ORT
Saal
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

Veranstaltungsdatum

Mi. 21.11.2018

20 Uhr 

Do. 22.11.2018
Five Days in March: Vermittlungsmaschine im Anschluss

20 Uhr