Was wissen wir, wenn wir sehen? Nehmen wir unser Gegenüber wirklich wahr oder reagieren wir nur auf Codes einer uns bekannten und auferlegten Realität? In Pink Eye befragt die kongolesisch-österreichische Choreografin und bildende Künstlerin Elisabeth Bakambamba Tambwe mit dem chilenischen Multimediakünstler Nicolas Spencer Wahrnehmung und Parameter, die Personen in Kategorien einteilen – in ihrem Fall Schwarz, weiblich, Künstlerin, Mutter. Dabei nimmt Tambwe den Blick selbst in den Blick. Sie untersucht, wie sich dieser brechen, umlenken, zurückerobern lässt. Fremdwahrnehmung und die (Selbst-)Manipulation von Körpern in Westeuropa wie der afrikanischen Diaspora und der kongolesischen Gesellschaft stehen dabei im Zentrum ihres Interesses. Nie anklagend, sondern mit einem Anflug heiterer Selbstironie verhandelt sie dabei auch stets ihre eigene Rolle als Quotenexotin inmitten einer weißen Kunstszene.

In Englisch * Von und mit: Elisabeth Bakambamba Tambwe * Video- und Sounddesign: Nicolás Spencer * Sounddesign: Elia Buletti * Live-Image Systems: Gustavo Méndez * Recherche: Benoit  Jouan * Company Management: Claribel Koss.

Elisabeth Bakambamba Tambwe (Wien/Kinshasa)
Pink Eye
Sa. 03.12.2016

CHOREOGRAFIE/PERFORMANCE
* 19:30 Uhr, € 5,-.

ORT
Studio 1
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

 
(c) Wolf Siveri

(c) Wolf Siveri

Veranstaltungsdatum

Sa. 03.12.2016

19:30 Uhr