Bulldozer planieren die Wüste, Wohnviertel werden eingezäunt, Strom durchzieht das Informelle, eine Menschenmenge besetzt den Mittelstreifen. Wie klingt die Stadt, wie könnte sie klingen? Mit Stadt (Land Fluss) erweitern der Komponist Hannes Seidl und der Medienkünstler Daniel Kötter den Diskurs um das Recht auf Stadt um die Mittel des Musiktheaters. Die hoch vernetzte Stadt und die radikalen Auswirkungen des permanenten Kampfs um ihre Gestaltbarkeit werden akustisch und räumlich erfahrbar – mit elektromagnetischen Kopfhörern in sich stetig transformierenden Bühnen- und Hörräumen. Das filmische 360-Grad-Panorama einer belebten innerstädtischen Brache, in deren Mitte ein isoliertes Containerdorf liegt, ist zugleich klanglicher Schauplatz für die Klänge und Musik von Sebastian Berweck, Andrea Neumann, Martin Lorenz und Christina Kubisch.

ALL IN - für alle ab 14 Jahre!

In Deutsch * Künstlerische Leitung: Daniel Kötter, Hannes Seidl * Elektromagnetische Klänge: Christina Kubisch * Musik: Sebastian Berweck, Martin Lorenz, Andrea Neumann * Performance: Niklas Herzberg, Rune Jürgensen, Désirée Sophie Meul, Anja Sauer * Raum: Paul Zoller * Technische Leitung: Norbert Zacharias * Regieassistenz: Eva Königshofen * Ausstattungsassistenz: Natalia Orendain * Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro * Eine Produktion von Kötter/Seidl in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm und Sophiensaele. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Dank an SHIFT GmbH.

Kötter/Seidl (Berlin/Frankfurt)
Stadt (Land Fluss)
Do. 18. — Sa. 20.01.2018

MUSIKTHEATER
* 20 Uhr, € 19 / erm. € 9 / € 5 f.f.m. students Mitglieder.
Mousonturm-Koproduktion

ORT
Saal
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

 
(c) Daniel Kötter

(c) Daniel Kötter

Veranstaltungsdatum

Do. 18.01.2018

20 Uhr 

Fr. 19.01.2018

20 Uhr 

Sa. 20.01.2018
Stadt (Land Fluss): Gespräch im Anschluss an die Vorstellung

20 Uhr