Ist es möglich, die Figur und Rolle des Vaters abseits patriarchaler Dynamiken und Strukturen umzudefinieren? Die Tänzerin und Performerin Veza Fernández arbeitet für «The Father Care Piece Piece» mit Frans Poelstra, Roland Rauschmeier und Yosi Wanunu zusammen. Alle drei prägen seit vielen Jahren als Choreografen und Regisseuren die österreichische und internationale Theaterszene - und sie sind selber Väter und könnten somit auch Vezas Vater sein. In ihrer Performance verknüpfen die vier auf handgreifliche Weise Elemente aus Tanz, Musik und Melodrama, um Macht- und Fürsorgeverhältnissen zu spiegeln und nach einer Neubeschreibung von Vorbildern, Väterlichkeit und Körper zu suchen. Gängige Vorstellungen von Autorität und Hierarchie werden dabei sichtbar und zugleich zeichnen sich alternativen Arbeitsstrukturen und Konstellationen ab, die neue Möglichkeit eines Zusammenlebens jenseits von Rollenbildern bieten.

In Englisch * Konzept und Performance: Veza María Fernández Ramos * Performance: Roland Rauschmeier, Frans Poelstra, Yosi Wanunu * Kostüme und Ausstattung: Nina Divitschek * Sounddesgin: Jakob Rüdisser * Lichtgestaltung: Jan Maria Lukas * Produktion: Almud Krejza * Dramaturgie: Monika Klengel * Eine Produktion von Tears and Drama in Koproduktion mit Freischwimmer * Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien.

Veza María Fernández Ramos (Wien)
The Father Care Piece Piece oder: Keine Angst, Papa spielt Theater!
Mi. 11.01., Do. 12.01.2017

TANZ/PERFORMANCE
* € 12/erm. € 6 (Doppelticket für 2 Veranstaltungen nach Wahl) € 19/erm. € 9).

ORT
Studio 1
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

(c) Christine Miess

Festivaltrailer (c) Sandra Grutza

Doppelticket für den 11.1. HIER

Doppelticket für den 12.1. HIER

Veranstaltungsdatum

Mi. 11.01.2017
The Father Care Piece Piece oder: Keine Angst, Papa spielt Theater! - im Anschluss Künstlergespräch

21.00 Uhr 

Do. 12.01.2017

19.00 Uhr