„Ein kluger, tiefer, aber auch sehr lustiger Theaterabend“ – Berliner Zeitung

„Das Schönste, was man seit langem im Theater gesehen hat“ – Süddeutsche Zeitung

„Ich will darüber schreiben, wie es sich anfühlt, heute zu leben, statt davon abzulenken“: so charakterisierte David Foster Wallace seinen Versuch, mit „Infinite Jest“ (1996) auf 1.500 Seiten die gegenwärtige Welt zu erzählen. Aus den verschiedenen, ineinander verschachtelten Erzählzentren des Werks hat Thorsten Lensing, der hierzulande wichtigste Schauspielregisseur der freien Szene (zuletzt „Karamasow“), für seine brillante Neuinszenierung die Familiengeschichte der drei Brüder Incandenza herausgeschält. Dabei widmen sich er und die sechs Schauspielerinnen und Schauspieler seines Ensembles – die zu den besten des deutschsprachigen Theaters zählen – den ebenso tragischen wie komischen Figuren mit großer Ernsthaftigkeit und einer ungeheuren Leichtigkeit zugleich. Denn Witze, schreibt Wallace, sind die Flaschenpost, mit der die Verzweifelten ihre gellendsten Hilfeschreie aussenden.

In Deutsch / Regie und Textfassung: Thorsten Lensing / Mit: Jasna Fritzi Bauer, Sebastian Blomberg, André Jung, Ursina Lardi, Heiko Pinkowski, Devid Striesow /
Mitarbeit Regie: Benjamin Eggers-Domsky / Bühne: Gordian Blumenthal und Ramum Capaul / Kostüme: Anette Guther

Thorsten Lensing (Berlin), David Foster Wallace (Claremont)
Unendlicher Spaß
Do. 07. — Sa. 09.03.2019

THEATER
* 19 Uhr, ca. 4 Std. inkl. Pause, € 19 / erm. € 9 / € 5 für f.f.m. students Mitglieder.
Mousonturm-Koproduktion

ORT
Saal
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

 
(c) David Baltzer / Agentur Zenit

(c) David Baltzer / Agentur Zenit