Schwitzen, Zittern, Zaudern. Das Herz rast, der Kopf fiebert. Was jetzt? Fliehen, fighten, verharren? Die nackte Angst als genetisch programmierter Überlebensinstinkt ist der Motor der Tanzperformance „We’re pretty fuckin’ far from okay“. Die großartige flämische Choreografin und Tänzerin Lisbeth Gruwez, bekannt aus den Choreografien Jan Fabres, arbeitet seit vielen Jahren an einer Trilogie des ekstatischen Körpers: Die Furchtforschung, die Gruwez zusammen mit Wannes Labath unternimmt, ist ihr radikalster Teil. Hier stockt den beiden buchstäblich der Atem. Und wo die Luft wegbleibt, setzt die Panik ein. Bis sich die Lungen wieder füllen. Die physische Kontrolle von Gruwez und Labath erscheint perfekt, und der auf der Atmung der beiden basierende Soundtrack überträgt das Unbehagen auf das Publikum – denn Angst ist ansteckend.

Keine Sprachkenntnisse erforderlich / Konzept, Choreografie: Lisbeth Gruwez / Komposition, Soundtrack: Maarten Van Cauwenberghe / Mit: Wannes Labath, Lisbeth Gruwez

Lisbeth Gruwez/Voetvolk (Brüssel)
We’re pretty fuckin’ far from okay
Di. 16.04., Mi. 17.04.2019

TANZ
* 20 Uhr, € 19 / erm. € 9 / € 5 für f.f.m. students Mitglieder.

ORT
Saal
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

Veranstaltungsdatum

Di. 16.04.2019

20 Uhr 

Mi. 17.04.2019
We’re pretty fuckin’ far from okay: Interaktives Nachgespräch im Anschluss

20 Uhr