Paula Rosolen (Frankfurt/Berlin/Paris)

Paula Rosolen studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und absolvierte zudem ein Masterstudium in Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Sie war Dance WEB Stipendiatin, hatte Residenzen als Choreographin am K3-Zentrum für Choreographie in Hamburg und am Workspace Brüssel und wurde ins Programm zur Nachwuchsförderung des Goethe Instituts Deutschland aufgenommen.

Paula Rosolens Arbeiten waren bereits am ZKM Karlsruhe, auf Pact Zollverein Essen, im Museum Wiesbaden, im Frankfurt LAB, im Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, auf Kampnagel in Hamburg, im Theaterdiscounter Berlin, in der Akademie der Künste Berlin beim Festival Feldforschung, beim 150% Festival Made in Hamburg, bei der Biennale Tanzausbildung 2008 und 2012, beim Europäischen Festival für Zeitgenössischen Tanz in Polen und im Centro Cultural de la Cooperación in Buenos Aires zu sehen.

Mit ihren Arbeiten „Die Farce der Suche“ (2010), „Libretto“ (2012) und „Piano Men“ (Ein Tanzfonds Erbe Projekt, 2013) untersucht sie seit 2010 die Beziehung zwischen Dokumentartheater, Oral History und Tanz.

Paula Rosolen macht den verborgenen Tanz, der in Kultur und Gesellschaft sowie im alltäglichen Leben stattfindet, sichtbar. Diese Themen erforscht sie von einem individuellen Standpunkt und stellt sie in einen anderen Kontext.

Aus dieser Arbeitsweise heraus entstand „Aerobics! – Ein Ballett in 3 Akten“, ein Abend, dessen 10-minütige Miniatur mit dem ersten Preis beim Wettbewerb „Danse Élargie“, organisiert vom Thêatre de la Ville Paris und dem Musée de la Danse Rennes, im Juni 2014 ausgezeichnet wurde.