Sex, money and respect: Männlichkeit zwischen Gangster- und Queerrap
Thu. 07. — Sat. 09.12.2017

Sex, money & respect
Männlichkeit zwischen Gangster- und Queerrap
Eine internationale HipHop-Konferenz

Im Dezember 2016 kam es zu einem denkwürdigen Treffen. Kayne West,
international erfolgreicher afroamerikanischer Rapper, traf Trump, um ihm zu seinem Wahlsieg zu gratulieren. Laut West habe man sich über multikulturelle Themen unterhalten. Kayne West und Trump, wie passen beide zusammen? Das Gemeinsame ist eine konservative, heterosexuelle Form von Männlichkeit. Ausgegrenzt werden dabei Frauen, Homosexuelle und alternative Lebensentwürfe. Rap in seiner Mainstream-Variante stellt zwar noch ein Refugium für solch eine Männlichkeit dar.
Gleichzeitig kommt diese von mehreren Seiten ins Wanken. Sowohl ökonomisch als auch gesellschaftlich schwinden die Aufstiegsmöglichkeiten für traditionelle
Rollenbilder. Zusätzlich hinterfragen neue Rollenmodelle solche Zuschreibungen.
In diesem Spannungsfeld setzt die Konferenz Sex, money and respect an. An drei Tagen stehen die Auseinandersetzungen von Geschlecht und Körper im Gangsta- und Queer Rap im Mittelpunkt. Dabei geht es sowohl um historische als auch um aktuelle Bezüge
sowie um eine internationale Vernetzung. Wo steht Rap? Welche neuen Räume kann Breakdance erschließen? Und welche Rolle spielt der Körper beim Rap?
Streitgespräche, Konzerte, Vorträge, Ausstellungen und Tanzchoreografien bringen die unterschiedlichen Vorstellungen von Gender in Bewegung. Gäste sind unter anderem Tricia Rose, Nadia Rose, Sookee und Amigo von den Flying Steps.

Details & Line-Up ab 25. Oktober hier

Nadia Rose