Junge Theaterwerkstatt am Zoo: Stadt Frankfurt sichert Fortbestand des erfolgreichen Modellprojekts auch im nächsten Jahr
Frankfurt am Main, 12.03.2026
Die Junge Theaterwerkstatt am Zoo im Frankfurter Zoogesellschaftshaus lädt zum Auftakt der Sommerferien zur zweiwöchigen Sommerwerkstatt ein. 150 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren können hier in kreativen Workshops mit professionellen Künstler*innen gemeinsam Theater, Tanz, Hiphop, Klangkunst und Performance-Art erkunden und selbst erproben. Gleichzeitig gibt das Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main bekannt: Das bundesweit einmalige Modellprojekt wird von der Stadt über die laufende Spielzeit hinaus unterstützt und kann somit fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Von Dezember 2026 bis September 2027 geht die Junge Theaterwerkstatt am Zoo damit in eine dritte Spielzeit.
Vom Interim zum Erfolgsmodell
Im Sommer 2024 öffnete die Junge Theaterwerkstatt im Zoogesellschaftshaus als gemeinsam initiiertes Modellprojekt des Künstler*innenhaus Mousonturms, der Freien Szene und des Kulturdezernats der Stadt Frankfurt zum ersten Mal ihre Türen, um den Ort schon vor dem geplanten Umbau zu einem städtischen Kinder- und Jugendtheater für junges Publikum zu nutzen. Das Künstler*innenhaus Mousonturm und sein Kooperationspartner TheaterGrueneSosse erproben seitdem in der Jungen Theater-werkstatt gemeinsam mit Paradiesvogel e.V. und weiteren Partner*innen ein deutschlandweit einzigartiges Modell: ein Produktions- und Begegnungshaus, das junge Menschen nicht nur als Publikum anspricht, sondern sie als gleichwertige Gestalter*innen an Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen beteiligt.
In den letzten zwei Jahren hat sich das Haus im Herzen der Stadt zu einem bundesweit beachteten Zentrum für Theater für Junges Publikum entwickelt. In der ersten Spielzeit und der aktuell laufenden zweiten Spielzeit unter dem Titel „a better place“ wurden zahlreiche Uraufführungen koproduziert, nationale und internationale Gastspiele präsentiert und ein umfassendes Begegnungs-, Vermittlungs- und Beteiligungs-programm für Kinder und Jugendliche etabliert: Vom wöchentlichen Offenen Haus und den Theater- und Tanz-Clubs über Familiensonntage und Denkwerkstätten bis hin zu mobilen Stücken mit Aufführungen in Schulen, Kitas und Jugendzentren in der gesamten Metropolregion.
Neben der Förderung durch die Stadt Frankfurt wurde das ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und die Aventis Foundation.