Wenn von Widerstand die Rede ist, geht es selten um einfache Antworten. Es geht um Radikalität im eigentlichen Sinn: um die Frage nach den Wurzeln von Gewalt – und darum, welche Formen des Widerstands unter welchen Bedingungen möglich, legitim oder unausweichlich erscheinen.

Unser Programm im Januar und Februar versammelt künstlerische Perspektiven von Joana Tischkau, Julian Warner und Magda Szpecht, die sich fragen, wie Widerstand gedacht, verkörpert, gelebt und erzählt wird – und wie Theater einen Raum für Widersprüche und Solidarität eröffnet.

Gemeinsam mit der Frankfurter Stabsstelle Antidiskriminierung erweitern wir das Programm um Empowerment-Workshops und eine neue Ausgabe des Storytelling Salon mit Hadija Haruna-Oelker zum Black History Month 2026.

Wir laden herzlich ein dabei zu sein – engagiert, aufmerksam, widerständig.

Foto von vier Performer*innen auf einer Bühne. Sie tragen bunte enganliegende Sportkleidung und sind mitten in Bewegungen. Bühnenlicht von hinten macht die Szenerie schlecht erkennbar.

Runnin’

Joana Tischkau
22. – 24. Januar 2026
Foto einer Tanzperformance: Eine Person in dynamischer Pose mit angewinkelten Armen und zurückgeworfenem Kopf steht vor einem Hintergrund aus dicht gesetzten roten Frakturbuchstaben, die wiederholt das Wort „Boccalero“ bilden. Bewegung und Grafik verschmelzen spannungsvoll.

Boccalero

Laura Stellacci
26. und 27. Februar 2026