Mahalle – Das ist ein Stadtviertel, eine Nachbarschaft, ein Kiez, mit einem vibrierenden Leben auf den Straßen. Hier gibt es Kioske und Spätis, Shisha Bars und Schulen. Außerdem Gesprächsstoff in verschieden Sprachen, Solidarität auf unterschiedlichen Ebenen – und wenig Geld. Hier pocht der Puls der Migrationsgesellschaft. Hier zu leben, kostet zu oft das Leben.
Deswegen ist Mahalle längst mehr als eine Hood. Es ist die subversive Kraft, die sich der Dominanzkultur erfolgreich widersetzt; eine oppositionelle Haltung, die der Kriminalisierung, Diskriminierung und Verdrängung trotzt. Wo, wenn nicht hier, liegt das Wissen für eine bessere Zukunft?
Zusammen mit Menschen aus der Mahalle Allerheiligenviertel und Verbündeten aus und außerhalb von Frankfurt lädt Hayat Habibi*s zum Town Hall Talk ein: ein vielstimmiges Gespräch über Gentrifizierung, Verdrängung und Rassismus.
Es wird gesprochen, gequatscht, zugehört, geflüstert, gelacht, womöglich auch geweint. Es gibt frisch gebrühten Tee aus dem Samowar, Sonnenblumenkerne und Nüsse für alle for free.
Infos
Ab 12.30 Uhr ist das Lokal zum gemeinsamen Ankommen, Mittagessen und Çaytrinken geöffnet, die moderierten Gespräche beginnen um 14 Uhr.
Mit: Çağan Varol, Seda Başay-Yıldız, Cengiz Selek, Leyla Ristić, Esther Dischereit und Onur Suzan Nobrega
Beteiligte und Förderer
Gehostet und moderiert: Imad Mustafa und Tunay Önder
Das Vermittlungs- und Diskursprogramm des Projekts wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.
„Hayat Habibi*s“ wird im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert und vom Freunde und Förderer des Mousonturms e.V. unterstützt.