Vier Wände und ein Dach

Lina Majdalanie & Rabih Mroué

Auf einer dunklen Bühne sitzen Rabih Mroué und Lina Majdalanie zusammen auf einem Hocker und haben den Kopf einander zugewandt. Beide haben lockige mittellange Haare und tragen eine Brille.
© Christophe Berlet
© Christophe Berlet
© Christophe Berlet
© Christophe Berlet
© Christophe Berlet

Vier Wände und ein Dach

Lina Majdalanie & Rabih Mroué

Eingeladen zum Impulse-Festival 2025!

1947 wurde der der Schriftsteller, Dramatiker und Regisseur Bertolt Brecht im amerikanischen Exil vor das Komitee für unamerikanische Aktivitäten (HUAC) zitiert, das kommunistische Umtriebe bekämpfen sollte. Unter diesen Umständen hatte Brecht eine Erklärung verfasst, die er schließlich nicht vorlesen durfte. Diese Erklärung und die Protokolle des Prozesses sind zwei der roten Fäden, die Lina Majdalanie und Rabih Mroué in ihrer neuesten Arbeit spinnen.

In ihrer Beschäftigung mit Brecht hallen die aktuellen politischen und sozialen Fragen, die ideologischen Verwirrungen und die heftigen und unversöhnlichen Konfrontationen der Meinungen wider. Getreu dem spielerischen Ansatz an das Theater, den das Duo schon immer verfolgt hat, werden sich die historischen Begebenheiten Fantasien wie Abschweifungen hingeben. Dabei steht die kritische Hinterfragung immer im Vordergrund – mit viel Humor hüten sich Majdalanie und Mroué, die mit Brecht seit ihrer Emigration von Beirut nach Berlin die Erfahrung des Exils teilen, vor jeder vorgefertigten Meinung.

Infos
  • Dauer: 120 Min.
  • Sprache: Englisch mit deutschen Übertiteln
  • Workshop: 06.12.2025., 15-18 Uhr Workshop mit Lina Majdalanie & Rabih Mroué
  • Mousonturm Koproduktion
Beteiligte und Förderer

Geschrieben und inszeniert von Lina Majdalanie und Rabih Mroué
Mit Henrik Kairies, Lina Majdalanie und Rabih Mroué
Dramaturgie: Sandra Noeth
Technische Leitung: Thomas Köppel

Alle Lieder wurden von Hanns Eisler komponiert und von Bertolt Brecht geschrieben.
Zusätzliche Musik: komponiert von Henrik Kairies.

Rechtlicher Hinweis
Foto: Elisabeth Hauptmann
Akademie der Künste, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv, Fotoarchiv 1/86.
Dank an Brecht-Archiv, Julia Hartung, Yvonne Büdenhölzer, CENTQUATRE-PARIS, Künstler*innenhaus Mousonturm, Frankfurt, Joana Hadjithomas, Khalil Joreige, Urs Koerner, Nikolaus Müller-Scholl – Ludmila Pogodina, Walid Raad, Ivan Txaparro, Anna Wagner, Maximilian Zahn, Andrei Zavalei.

Koproduktion: Festival d’Automne à Paris; CENTQUATRE-PARIS; Berliner Festspiele im Rahmen des Festivals „Performing Exiles“ (Berlin); HAU Hebbel am Ufer (Berlin); Künstler*innenhaus Mousonturm (Frankfurt); Residenz-Schauspiel (Leipzig); Kampnagel Internationale Kulturfabrik (Hamburg); Kunstenfestivaldesarts (Brüssel); Forum Freies Theater (Düsseldorf).
Gefördert im Rahmen der Allianz der Internationalen Produktionshäuser durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie vom Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Rahmen der Reihe All In - Theater von allen für alle.