Brown Madonna

Ea Torrado

© NÓI Crew
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Das Foto zeigt die Performerin von Ea Torrado in einem weißen, ausladenden Kleid mit Reifring und floralen, bunten Applikationen. Sie trägt einen blauen vogelähnlichen Kopfschmuck und winkt lachend von einer Galerie.
© Goethe-Institut Philippinen
Das Foto zeigt eine Performance von Ea Torrado in einem weißen, ausladenden Kleid mit Reifrock und bunten Details. Sie trägt einen vogelähnlichen blauen Kopfschmuck und schiebt lächelnd eine kleine Puppe im rosa Kinderwagen.
© Goethe-Institut Philippinen

Brown Madonna

Das Foto zeigt die Performerin Ea Torrado in kniender Pose. Sie trägt einen Body aus Verpackungen und Plastik mit leuchtenden Elementen, Sonnenbrille und hält eine Trinkflasche in den Händen.
© Goethe-Institut Philippinen

Brown Madonna

Das Foto zeigt eine Performance von Ea Torrado in einem weißen, ausladenden Kleid mit Reifring. Ein Umhang aus Reissäcken bedeckt ihren Kopf und Körper. In den Händen hält sie eine kleine Babypuppe.
© Goethe-Institut Philippinen

Brown Madonna

Ea Torrado

Zufall oder Fügung? Die philippinische Choreografin Ea Torrado teilt mit der US-amerikanischen Pop-Ikone Madonna nicht nur den Geburtstag – auch ihre Biografien weisen verblüffende Parallelen auf: erste Schritte im klassischen Ballett und Modern Dance, eine strenge katholische Erziehung, der permanente Kampf um Selbstbestimmung. Doch während Madonna dank Millionenvermögen frei zwischen Identitäten wechseln kann, ist Torrado gezwungen, gleichzeitig verschiedene Rollen zu erfüllen. Im Solo „Brown Madonna“ nimmt sie diese Nähe – und Differenz – zu Madonna zum Ausgangspunkt für eine Ethnografie am lebendigen Leib. Warum sind Frauen in der philippinischen Kultur darauf konditioniert, spektakuläre Geberinnen zu sein: Mütter, Märtyrerinnen, Entertainerinnen, Heilige? Gemeinsam mit dem bildenden Künstler und Fashion Designer Leeroy New erschafft Ea Torrado ein lustvolles DYI-Spektakel, das zwei mächtige weibliche Archetype und koloniale Exporte queert und „filipinisiert“: die Jungfrau Maria – und Madonna. „Brown Madonna“ feiert die Last der Überleistung ebenso wie den nicht stillbaren Wunsch, geliebt zu werden, und transformiert sie zu einer radikalen Suche nach Befreiung durch Verkörperung.

Infos
  • Sprache: Englisch
  • Dauer: 60 Minuten
  • 27.09. im Anschluss Karaoke-Party - The Grand Finale (Lokal)
  • 28.09. Gespräch im Anschluss
  • Uraufführung
  • Mousonturm-Koproduktion


Barrierefreiheit

Barrierefreiheit des Spielorts

Der Veranstaltungsort ist mit Rollstuhl zugänglich. Es ist ggfls. ein Aufzug vorhanden.
Eine Barrierefreie Haltestelle befindet sich in der Nähe des Veranstaltungsorts.
Behindertenparkplätze in der Nähe des Veranstaltungsortes vorhanden.
Der Veranstaltungsort verfügt über eine barrierefreie Toilette.
An diesem Spielort sind Assistenzhunde willkommen!
Beteiligte und Förderer

Konzept, Performance & Regie: Ea Torrado
Kostümdesign: Leeroy New
Kostümdesign in Zusammenarbeit mit: Arvie Santos
Dramaturgie: Eisa Jocson
Dramaturgische Unterstützung: Alexandra Hennig, Daniel Darwin, Perky Parong
Sounddesign: Joshua Gramaje
Probenleitung: Julienne Depatillo, Freyja Kapangyarihan
Produktionsmanagement-Unterstützung: Micah Sofia Pinto
Besonderer Dank gilt: Jodinand Aguilon, Joee Mejias, Tokio, Cordelia Hattori und Irene Antonia Patolot Ta-asan. 

Eine Koproduktion im Rahmen von „Sincerely Yours, the Philippines“, ein Projekt des Künstler*innenhaus Mousonturm in Kooperation mit dem Goethe-Institut Philippinen, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, das Goethe-Institut und „Philippinen – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2025“.  Unterstützt durch Japan Foundation Manila, UP Vargas Museum,Daloy Dance Company, We Are Shapeshifters, MUNI Philippines.

Biografie

Ea Torrado (geb. 1985 in Quezon City) ist eine queere zeitgenössische Choreografin, Performerin und Pädagogin. Ihre Arbeit erforscht die Schnittstellen von Identität, Erotik, Spiritualität, ökologischem Bewusstsein und kulturellem Gedächtnis – oft verschwimmen dabei die Grenzen zwischen Tanztheater, ritueller Performance, Gemeinschaftspraxis und Experimentalfilm. Als Gründerin der Daloy Dance Company und Schöpferin der Daloy Movement schafft sie weiterhin Räume für verkörperten Widerstand, Heilung und radikale Freude auf lokaler und internationaler Ebene.