Durch rhythmische und somatische Übungen versuchen wir das Becken als beweglichen Motor unseres Körpers zu verstehen. Mechanisch gesehen ist das Becken das Zentrum unseres Körpers und der Schlüssel zum Umgang mit unserem Gewicht und dessen Mechanik. Energetisch wird es als Auslöser für Kreativität und Lebendigkeit gesehen und verstanden. Wir wollen verspielt und mit viel Freude verschiedene Bewegungs-Möglichkeiten erkunden, um mit unserem Gewicht zu spielen, Spannungen zu lösen, das Zentrum unseres Körpers zu stärken und unsere Lebhaftigkeit zu fördern. Gleichzeitig soll ein Gefühl für Kollektivität aufgebaut werden. Das Training besteht aus festgelegten sowie improvisierten Bewegungen.
Eine große Motivation für die Entwicklung dieser Praxis ist die Auflehnung gegen den kolonialisierten Körper: das Verweigern gerader Linien und steifer Vertikalität, um sie in Kurven und animalische Körper zu verwandeln. Sie fördert auch die Erforschung der Lust, der Freude am eigenen Körper und an der eigenen Körperlichkeit sowie die Stärkung unserer selbst durch Freude und (Un-)Behaglichkeit.