Danilo Andrés | Contemporary - Improvisation
9.02. - 13.02.2026 + 16.02. - 20.02.2026

Danilo Andrés im Outdoor-Setting im Liegestütz, mit auffälligem Kopfschmuck aus weißen und schwarzen Elementen. Die blau geschminkten Lippen und die Trainingshose mit Streifen betonen den performativen Charakter.
© basiasokolska

Danilo Andrés | Contemporary - Improvisation
9.02. - 13.02.2026 + 16.02. - 20.02.2026

In diesem Training arbeiten wir an der Stärkung der Atmung und des Blicks – den wichtigsten Werkzeugen, um Tanz und Performance zu kreieren. Wir bringen den Körper in Bewegung, indem wir uns das Konzept eines Körpers vor Augen halten, der immer im Überfluss ist, monströs, porös, endlos und offen für die Verschmelzung mit der Umgebung, indem er über die Grenzen der „menschlichen Anatomie“ hinausgeht. Die Tänzer*innen werden dazu angehalten, mit einem hohen Maß an Flexibilität zu arbeiten, nicht nur körperlich, sondern insbesondere auch hinsichtlich ihrer Aufmerksamkeit und ihrer Energie.

Infos
  • Sprache: Englisch oder Deutsch
  • Zeitraum: 2 Wochen
  • Montag bis Freitag, 10:00 - 11:30 Uhr
  • Ort: Mousonturm Probebühne 3 (4. Stock)
  • Die Probebühne 3 ist ab 09:30 Uhr geöffnet.

Kosten

  • Einzelne Stunde: 6 €
  • Karte mit 10 Unterrichtsstunden: 35 €
  • Kostenlos für Studierende von MA CoDE, MA CuP und BAtanz 
  • Nur Barzahlung möglich.
Biografie

Andrés ist Choreograf*in/Bildende*r Künstler*in und Sänger*in mit Sitz in Berlin. Deren Arbeit in den Bereichen Bildende Kunst, Klangkunst und Performancekunst umfasst verschiedene Medien wie skulpturale Kopfbedeckungen, Kostüme und Videos. Andrés bietet deren Kurs „Practices of Animation of the Matter“ im Tanzquartier Wien an und wurde mit dem Pina-Bausch-Stipendium 2024 ausgezeichnet. In deren choreografischen Arbeiten verwendet dey extreme Stimmtechniken wie Knurren, Kehlkopfstimme, Klagen, Schreien und Flüstern. Dey schafft Szenen und Klanglandschaften mit mehreren Körpern und Stimmen, inspiriert von Magie und Ritualen des Animismus. Kürzlich, im Jahr 2023, präsentierte dey deren Solo-Installation BICHO RARO in den Sophiensälen Berlin. Andrés schafft Solo-Arbeiten, in denen dey deren multidimensionale Fähigkeiten einsetzt, um die Entwicklung des Körpers in einem queeren Kontext zu erforschen.

Q & A

1. Ist dies ein Improvisationstraining oder ein Training, in dem wir festgelegte Bewegungen und Phrasen lernen, oder beides?

Das Training basiert auf Improvisation und arbeitet mit Werkzeugen, die die Aufmerksamkeit, Präsenz und Energie der Tänzer*innen herausfordern.

Schwerpunkt der Klasse: Zeitgenössischer Tanz, Bewegungsforschung, Punk-Somatics

Adjektive, die das Training beschreiben:  Dynamisch, effizient, energetisches Zuhören

 

2. Können wir davon ausgehen, dass wir in diesem Training ein bestimmtes Maß an körperlicher Intensität erreichen und uns die ganze Zeit bewegen werden?

Das Training ähnelt einer langen, intensiven Bewegungsmeditation, bei der die Tänzer*innen den Raum mit Energie aufladen und der Raum wiederum die Körper der Tänzer*innen mit Energie auflädt. In der Intensität oder hohen Schwingung des Raumes gibt es keine Trennung mehr zwischen Körper und Umgebung. Ein Gefühl von einem riesigen, unendlichen Körper übernimmt die Kontrolle.