Ein mobiles Tanzstück für Grundschulen und Vorschulkinder in Kita
Fällt Licht auf ein Prisma, so teilt es sich in ein buntes Farbband und zeigt die Farben des Regenbogens. Aus einer einzigen Farbe entsteht ein ganzes Spektrum, etwas Buntes und Vielfältiges. In dem mobilen Tanzstück „Prisma” versteht das Kollektiv um Rotem Weissman diese Funktionsweise metaphorisch. Denn auch wenn wir alle dasselbe sehen, hat jeder Mensch eine eigene, andere Vorstellungswelt.
Ausgangspunkt von „Prisma” bilden verschiedene Kinderbücher, in denen sich faszinierende Welten eröffnen: mal fantasievoll wie die „wilden Kerle“, mal mikroskopisch klein, mit merkwürdigem Äußeren, mal in Metamorphose wie die Raupe, die zum Schmetterling wird. Geschichten werden zum Leben erweckt, indem Figuren, Bilder und Erzählungen zu Bewegungen werden. Konkretes wird abstrakt, sodass neue Figuren entstehen und die Geschichten zu einer Welt verschmelzen, die sich geheimnisvoll, humorvoll, bunt und unerwartet zeigt und keiner Logik zu folgen scheint. Wie in einem Tagtraum werden Situationen und Gegenstände von ihrer Bedeutung entkoppelt und neue Zusammenhänge geschaffen. Die Interpretationsvielfalt der Kinder wird in diesem Stück gleichermaßen erkundet und angeregt.