Death in Peace

Ayla Pierrot Arendt

Das Foto zeigt zwei Tänzer*innen in dunkler Kleidung, die sich in einer nebeligen Bühnensituation nach vorn beugen und die Arme parallel ausstrecken; im Hintergrund sind weitere Performer*innen unscharf angedeutet, was die kollektive Bewegung betont.
© Eike Walkenhorst


Das Foto zeigt zwei Tänzer*innen in engem Körperkontakt; eine Person beugt sich nach vorn über den Rücken der anderen, deren Körper nach unten geneigt ist, während beide sich gegenseitig halten und eine verdrehte, getragene Position bilden.
© Maxim Pechersky und Ayla Pierrot Arendt



Das Foto zeigt eine Gruppe von Tänzer*innen in dunkler Kleidung, die dicht nebeneinander stehen; mehrere Hände greifen ineinander, während eine Person den Mund weit geöffnet hat und der Blick der Gruppe in unterschiedliche Richtungen geht.
© Maxim Pechersky und Ayla Pierrot Arendt


Death in Peace (Teaser)
Das Foto zeigt zwei Tänzer*innen in dunkler Kleidung, die sich in einer nebeligen Bühnensituation nach vorn beugen und die Arme parallel ausstrecken; im Hintergrund sind weitere Performer*innen unscharf angedeutet, was die kollektive Bewegung betont.
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© Eike Walkenhorst



© Eike Walkenhorst

Death in Peace
Ayla Pierrot Arendt


Death in Peace

Ayla Pierrot Arendt

Während regierungskritische Proteste im Frühjahr 2024 durch die Straßen von Tiflis zogen, entstand ebenda die Video-Oper „Death in Peace“. In der Inszenierung von Ayla Pierrot Arendt, eingebettet in die aufwühlende Klangwelt des Komponist*innenduos Nika Pasuri und Ani Zakareishvili, treffen auf vier Leinwänden die Protagonist*innen dreier unterschiedlicher Nationalitäten aufeinander: zwei Georgier*innen, zwei Deutsche und ein Russe im georgischen Exil. Ausgestattet mit ihren jeweiligen Vorstellungen von Frieden und Freiheit, Freund und Feind, die sich nicht lösen lassen von ihren politischen Biografien, begegnen sie sich in der Erzählung der Georgierin Natia und des russischen Deserteurs Andrej. Es dauert nicht lange und Andrej ist tot, versehentlich erschossen, ausgerechnet in der deutschen Botschaft in Tiflis, vom Mann der Botschafterin. Sein Tod wirft viele Fragen auf: nach dem Preis der Freiheit, den Grenzen der Diplomatie, nach den Leerstellen und Mythen kollektiver Identität und nach Loyalitäten – grundiert von einer sich ausbreitenden Angst in einem verunsicherten Europa voller Konflikte.

Eine aufrüttelnde Komposition essenzieller Fragen zu körperlicher Bedrohung, territorialer Grenzziehung, Kriegsgefahr und Sehnsucht nach Frieden. – MADE.Jury

Infos
  • Video-Oper auf 4 Leinwänden, Loop, 2024
  • Dauer: 50 Min.
  • Sprache: Georgisch, Englisch, Deutsch mit englischen Untertiteln
  • Mousonturm-Koproduktion
  • Wiederaufnahme im Rahmen des MADE Festivals
Barrierefreiheit

Barrierefreiheit des Spielorts

Zugänglich mit Rollstuhl
Barrierefreie Haltestelle
Behindertenparkplätze vorhanden
Barrierefreie Toilette
Assistenzhund willkommen
Beteiligte und Förderer

KONZEPT & REGIE • Ayla Pierrot Arendt PERFORMANCE • Pia Epping, Tabea Gregory, Lucy-Jo Petermann, Carolina Saad Vasconcellos, Lara-Marie Weine DRAMATURGIE • Kristina Roeder CHOREOGRAPHIE • Annabelle Dvir KOMPOSITION • Nika Pasuri, Ani Zakareishvili VOCAL PERFORMANCE • Choir of Opera Kutaisi, Davit Khorbaladze LYRICS • Davit Khorbaladze KOSTÜM • Clara Rosina Strasser DOP • Maxim Pechersky MONTAGE • Ayla Pierrot Arendt, Paul Haas PRODUKTIONSMANAGEMENT • Diana Koschlakow LICHTDESIGN BÜHNE • Matthias Rieker VIDEOTECHNIK BÜHNE • Nina Nadig PRODUKTION • Ayla Pierrot Arendt in Kooperation mit Künstler*innenhaus Mousonturm

FÖRDERUNG UND UNTERSTÜTZUNG • Hessen Film & Medien, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Autorenstiftung Frankfurt am Main. Der künstlerische Austausch mit den georgischen Künstler*innen sowie die Reise nach Georgien wurden von Culture Moves Europe ermöglicht, finanziert durch das Goethe-Institut und die Europäische Union. Die vorhergehenden Recherchereisen nach Georgien in 2023 wurden von der Gwaertler Stiftung finanziert

In Kooperation mit dem MADE Festival.

MADE. wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und den Kulturämtern der Städte Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Wiesbaden. Mit freundlicher Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. In Kooperation mit der WDC 2026. Sowie Künstler*innenhaus Mousonturm, Produktionshaus Naxos, Theaterhaus Frankfurt; Theateratelier 14h, Klingspor Museum, Wetterpark, SCAPE° Offenbach; Theater Moller Haus, Staatstheater Darmstadt; Literaturhaus Villa Clementine und Staatstheater Wiesbaden.



MADE Festival

Die Produktion ist Teil des MADE.Festivals 2026. MADE. bringt seit 2009 besonders sehenswerte Produktionen der Freien Darstellenden Künste Hessens landesweit in mehreren Städten auf die Bühne, immer auf Augenhöhe mit der Zeit. Jede MADE.Ausgabe setzt dabei einen inhaltlichen Schwerpunkt; für das 8. Festival lautet das Motto: WER mit WEM.

8 ausgewählte Theater-Erlebnisse durchleuchten unsere Beziehungsgeflechte: WER hat unser Leben geprägt, WER inspiriert und gestaltet oder unterwandert unsere Gesellschaft, zu WEM (oder WAS) möchten oder sollten wir lieber auf Abstand gehen, auf WAS (oder WEN) uns näher einlassen? Finden wir es zusammen heraus!

www.made-festival.de