Was ist gelb, flattert herum, fällt tot auf den Boden und flattert danach weiter? Ein Reinkanarienvogel.
Wer jetzt geschmunzelt hat: bitte hierbleiben, dieses Stück ist für Dich (für alle anderen auch). Eine Frau steht vorn an der Rampe, Mikrofon in der Hand, Loopstation zu Füßen, und hat einen Plan: eine richtig gute Show. Mit Pointen. Mit Timing. Mit dem ganzen Selbstbewusstsein, das man dafür braucht. Doch dann geht etwas schief. Also nochmal von vorn. Wieder kommt etwas dazwischen. Also nochmal. Und nochmal. Und…
Zwischen Kalauern, Wortspielen und reichlich Bühnenchaos ist da nämlich etwas, das sich nicht wegmoderieren lässt: die Erinnerung an eine verstorbene Freundin. Was zuerst nur kurz aufblitzt, drängt sich mit jeder Unterbrechung ein Stück weiter nach vorn.
So erzählt dieser Abend ganz nebenbei von den Momenten, in denen etwas kaputtgeht oder endet. Von Abschied und Verlust. Ohne Schwere, ohne Beschönigung, dafür mit der Gewissheit, dass dabei erstaunlich viel zu lachen bleibt.
Infos
- Alter: 8+
- Dauer: 60 Minuten
- Sprache: deutsche Lautsprache
Beteiligte und Förderer
Konzept und Text: compagnie barbarie
Spiel: Sarah Vangeel, Liesje De Backer, Amber Goethals, Lotte Vaes
Regie: Karolien De Bleser
Bühnenbild: Gilles Pollak
Bühnenbildausführung: Simon Callens und Tom de With
Kostüme: Joëlle Meerbergen
Perücken: Headworks
Technik: Saul Mombaerts
Lichtdesign: Frank Hardy
Sounddesign: Adam Russell
Bewegungsberatung: Zoë Demoustier
Fotos: Franky Verdickt
Hinweis für Schulgruppen
Zu dieser Produktion können Workshops gebucht werden. Bei Interesse melden bei theaterwerkstatt@mousonturm.de.
Inhaltliche Hinweise
Die Performance thematisiert Tod und Verlust (humorvoll).