Der Weltuntergang steht nicht kurz bevor – wir befinden uns bereits mittendrin. Die apokalyptische Teegesellschaft der Zaungäste bewegt sich irgendwo zwischen Weltende und Wunderland und versammelt Expert*innen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Apokalypseerzählungen beschäftigen. Wie erzählen wir uns das Ende? Was kommt danach? Und welche neuen Anfänge verbergen sich im Untergang?
Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach (un)möglichen Enden, Übergängen und Zukunftsvisionen. Düstere Prognosen bleiben dabei nicht aus – doch keine Panik, so schlimm fühlt sich das Ende der Welt gar nicht an: Bei Tee und letzten Köstlichkeiten an einer langen Tafel entfaltet sich eine Gebrauchsanweisung für den Weltuntergang. Vielleicht bedeutet das Ende nicht immer nur Untergang, sondern auch Übergang.
Infos
- Lautsprache: Deutsch
- mit integrierte Audiodeskription
- Als Teil der Inszenierung gibt es kleine Snacks. Sie sind größtenteils vegan und glutenfrei.
- Uraufführung
- Mousonturm-Koproduktion
Barrierefreiheit
Barrierefreiheit der Veranstaltung
Barrierefreiheit des Spielorts
integrierte Audiodeskiption
- Live-Audiodeskription in deutscher Sprache für blinde und sehbehinderte Zuschauer*innen mit vorangehender Tastführung.
- Die Tastführung startet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Der Treffpunkt ist vor dem Eingang zum Saal.
- Begleitservice ab Haltestelle Merianplatz (U4), Zoo (U6/U7) und Waldschmidtstraße (Straba) möglich, bitte per Mail oder telefonisch anmelden
- Die Empfangsgeräte und Kopfhörer für die Audiodeskription erhalten Sie am Saaleingang vom Vorderhauspersonal.
- sagen Sie uns gern via barrierefreiheit@mousonturm.de Bescheid, wenn Sie die Tastführung und evtl. Begleitservice in Anspruch nehmen möchten
Beteiligte und Förderer
Konzeption/Regie: Marion Schneider und Susanne Zaun
Performance/Gastgeberinnen: Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze und ASJA
Ausstattung: Nora Schneider
Technische Leitung, Sounddesign/Tonaufnahmen: Jannis Wulle
Access Dramaturgie: Lea Gockel, Mella Hambrecht
Kreative Audiodeskription: Bärbel Dick-Fritzsche, Conny Walter
Assistenz: Niki Stäudte
Das Projekt entsteht in Koproduktion mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm und wird vom HMWK sowie der Friedrich-Stiftung gefördert. Die zaungäste erhalten Mehrjahresförderung der Stadt Frankfurt am Main.
Das Jubiläumsprogramm „100 Jahre Mousonturm“ wird durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main gefördert.
Biografie
Die zaungäste sind ein freies Theater- und Performancekollektiv mit Basis in Frankfurt am Main. Seit 2011 entstehen Stückentwicklungen, ortsspezifische Projekte, Stadtwalks und Showformate. Neben den Gründerinnen Marion Schneider und Susanne Zaun gehören die Künstlerinnen und Performerinnen Judith Altmeyer, Ekaterine Giorgadze, Asja Mahgoub und Isabelle Zinsmaier zum festen Kern des Teams. Gastspiele und Kooperationen des zaungäste-Kollektivs gab es in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland unter anderem mit der Schwankhalle Bremen, dem Nationaltheater Mannheim, dem Landestheater Marburg und dem Theater an der Parkaue in Berlin.