2 Celli tanzen um die Welt - Xmas is coming

Claude Frochaux & Cornelia Walther

Das Foto zeigt einen Cellisten auf einem auffälligen rosafarbenen Sofa in einem raumfüllenden Atelier mit dicht gehängten Bildern an den Wändern. Die Person hält das Cello aufrecht und den Bogen in der Hand.
@ Matthew Johnson
© Thomas Kurek

2 Celli tanzen um die Welt - Xmas is coming

Claude Frochaux & Cornelia Walther

Weihnachten steht vor der Tür! Höchste Zeit zu backen, die letzten Geschenke zu besorgen und all die schönen Weihnachtslieder mal wieder aus der Schublade zu kramen und aufzufrischen. Gemeinsam mit ihren Celli nehmen euch Conny und Claude mit auf eine Reise durch die Weihnachtswelt. 

Infos
  • Dauer ca. 45 Minuten
Beteiligte und Förderer

Das Konzert von Claude Frochaux & Cornelia Walther ist Teil der Reihe „Mouson Mini Music“, einem Projekt im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Biografien

Cornelia Walther, (*1985) studierte Instrumentalpädagogik, Künstlerische Ausbildung und Master Orchestermusik im Fach Violoncello an der Folkwang Hochschule Essen und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Orchesterengagements am Colosseum Theater Essen, sowie im Orchester des Staatstheaters Darmstadt, Theater Gießen, Staatstheater Mainz und dem Museums - und Opernorchester Frankfurt folgten. Schließlich gründete sie 2015 mit befreundeten Kollegen ensemble reflektor - ein Kammermusik-Ensemble in Kammerorchestergröße - und war fünf Jahre lang als Mitglied des Vorstands für die Organisation von reflektor mitverantwortlich. Auf zwei CD-Veröffentlichungen, Preisehrungen und schließlich das Debüt in der Alten Oper Frankfurt sowie in der Hamburger Elbphilharmonie kann das junge Kammerorchester bisher zurückblicken. Die leidenschaftliche Pädagogin betreut nicht nur seit 15 Jahren eine eigene Celloklasse, mit der sie regelmäßig Celloensemble-Konzerte veranstaltet. Seit 2014 ist  Cornelia Walther auch als Konzertpädagogin tätig. Sie konzipierte und verwirklichte bereits für das Kammermusikfest Sylt und ihre eigene Kammermusikreihe MUSICA+ in der Orangerie in Frankfurt am Main - die sie gemeinsam mit ihrem Cellokollegen Claude Frochaux in 2018 ins Leben rief - zahlreiche Konzepte interaktiver Familien-, Kinder-, und Teenager-Konzerte.

Der in Turin, Italien, geborene Cellist Claude Frochaux begann im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel am Suzuki-Talentzentrum und anschließend am Konservatorium von Turin. Es folgten Studien in Frankfurt bei Michael Sanderling, wo er sein Diplom und sein Konzertexamen mit der Höchstnote in der Solistenklasse abschloss, sowie Aufbaustudien mit Auszeichnung in Essen und Madrid. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er u.a. von Eberhard Feltz, Menahem Pressler, Ferenc Rados, Ralf Gothoni und wurde von den Stiftungen De Sono, Live Music Now und Anna Ruths unterstützt. Solo- und Kammermusikkonzerte führten ihn neben Italien und anderen europäischen Ländern auch nach Nord- und Südamerika, Indien und China mit Auftritten in Sälen wie der Wigmore Hall und dem King’s Place London, der Elbphilharmonie Hamburg, der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Berlin, der Kölner Philharmonie, dem Musikverein Wien, dem Parco della Musica Roma, dem Auditorium Sony Madrid, dem Arvo Pärt Centre Estonia sowie dem NCPA Theatre Mumbai und dem Teatro del Lago Chile. Als gefragter und leidenschaftlicher Kammermusiker ist er zu Gast bei Festivals wie Enescu Bukarest, Kuhmo Finnland, Oxford, Baltic Sea Festival, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Mozartfest Würzburg, Beethovenfest Bonn und wurde vom BR, WDR, SWR, NDR, Deutschlandfunk, RAI3 und Radio Clasica gesendet. Außerdem gründete er MUSICA+, ein musikalisches Konzept, das mit Kammer-, Schul- und Kinderkonzerten sowie Workshops ganz unterschiedliche Menschen an klassische Musik heranführen will. Das Projekt hat seinen Sitz in der Orangerie am Günthersburgpark in Frankfurt am Main. Claude Frochaux spielt ein Cello von G. F. Celoniato aus Turin 1720 und ein Barockcello von G. Rivolta, Mailand 1818, das er einer privaten Leihgabe verdankt.