Sex_Death_and the_Internet

Samara Hersch and Company

Das Foto zeigt eine Nahaufnahme einer älteren Frau mit geschlossenen Augen. Eine Hand berührt behutsam ihre Wange. Warmes Licht fällt durch ein Fenster im Hintergrund und richtet den Fokus auf die Berührung und den ruhigen Gesichtsausdruck.
© Gregory Lorenzutti
Das Foto zeigt eine Nahaufnahme im Profil einer älteren Frau mit geschlossenen Augen. Eine Hand liegt an ihrem Hals und Kinn. Das warme Licht betont Haut und Berührung, während der Hintergrund unscharf bleibt und die Geste in den Mittelpunkt rückt.
© Gregory Lorenzutti
Das Foto zeigt eine ältere Frau, die auf einer grasbewachsenen Anhöhe unter einem dunklen Himmel steht und den Kopf leicht nach oben richtet. Ihr glitzerndes Jackett hebt sich vom dämmrigen Umfeld ab und lenkt den Blick auf ihre aufrechte Haltung.
© Gregory Lorenzutti

Sex_Death_and the_Internet

Samara Hersch and Company

Wie alt fühlst du dich heute? Wird man irgendwann zu alt für Sex? Wann hast du zuletzt an den Tod gedacht?

Sex und Tod gehören zu den Themen des Lebens, und doch sprechen wir selten offen und persönlich darüber, besonders mit älteren Menschen. Samara Hersch lädt zu einer ungewöhnlich offenen Eins-zu-eins-Begegnung ein: Besucher*innen treffen auf Menschen über 70 und kommen in den Austausch über persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Vorstellungen. Zwischen Fremdheit und Intimität entsteht eine Begegnung, in der Fragen von Alter, Begehren und Vergänglichkeit in Nähe und Distanz verhandelt werden können. Eine berührend intime Erfahrung, die dazu einlädt, den eigenen Körper und den des Gegenübers neu zu betrachten und beide in ihrer Veränderlichkeit wahrzunehmen.

Infos
  • Dauer: 90 Minuten pro Zeitslot
  • Lautsprache: Deutsch
  • Alter: empfohlen ab 18 Jahren 
  • Deutsche Erstaufführung
  • Hinweis: Für die Teilnahme an der Veranstaltung senden Sie uns bitte vorab ein Foto von sich, das etwa zehn Jahre alt ist. Das Foto soll einen wichtigen Moment in Ihrem Leben festhalten. Es wird ausschließlich innerhalb der Veranstaltung verwendet und nicht öffentlich geteilt. Bitte senden Sie es mit Info zu Name und gebuchtem Zeitslot an: dramaturgie@mousonturm.de. Danke.

Beteiligte und Förderer

Konzept & Regie: Samara Hersch
Künstlerische Mitarbeiterin und Dramaturgie: Bec Reid
Deutsche künstlerische Mitarbeiterin und Übersetzerin: Ceren Yildirim und Anja Schneidereit
Text: Martin Hansen 
Fotograf & mitwirkender Künstler (Australien-Tournee): Ponch Hawkes
Website-Design: Forde & Nicol
Sounddesign (deutsche Ergänzung): Tilman Robinson
Technischer Assistent: Matthias Schack-Arnott
Raumgestaltung (deutsche Ergänzung): Belle Santos
Produktion: Freya Waterson
Deutsche Besetzung: Wird noch bekannt gegeben. 

„How to make a life“, ein Festival des Künstler*innenhaus Mousonturm im Rahmen von WDC 2026, wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, gefördert von dem Beauftragten für Kultur und Medien sowie gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Aventis Foundation im Rahmen der Vertrauensförderung und durch das Goethe-Institut Peking.

WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Biografie

Samara Hersch ist eine Künstlerin und Theaterregisseurin, die zwischen Europa und Australien tätig ist. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Begegnung zwischen zeitgenössischer Performance und gesellschaftlichem Engagement. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Intimität als politischem Akt und entwirft verschiedene Formen, die von Laiendarstellern und dem Publikum gemeinsam gelebt werden können. Samara erhielt 2023 das renommierte Caroline-Neuber-Stipendium in Leipzig. Ihren Masterabschluss absolvierte sie 2019 am DAS Theatre in Amsterdam.