MONUMENT 0.7: M/OTHERS
The Lesser Told Story

Eszter Salamon

Das Foto zeigt zwei Performer*innen, die sich auf einer weißen Bühne auf den Unterarmen gegenüberliegen. Ihre Hände berühren sich leicht, während sie sich mit geneigten Köpfen direkt ansehen. Die symmetrische Pose betont Begegnung, Nähe und gegenseitige Aufmerksamkeit.
© Ferenc Salamon

MONUMENT 0.7: M/OTHERS

Das Foto zeigt zwei Performer*innen dicht hintereinander mit erhobenen Armen. Ihre Hände bilden über den Köpfen eine gemeinsame Bewegung, während sich ihre Körper teilweise überlagern. Die enge räumliche Anordnung betont Synchronität, Berührung und gemeinsames Handeln.
© Ferenc Salamon

MONUMENT 0.7: M/OTHERS

© Marin Driguez

Mothers & Daughters

© Marin Driguez

Mothers & Daughters

MONUMENT 0.7: M/OTHERS
The Lesser Told Story

Eszter Salamon

Im Rahmen der „Lesser Told Story“ präsentieren wir eine Performance, eine Videodokumentation-Lecture und einen Workshop von und mit Eszter Salamon.

MONUMENT 0.7: M/OTHERS (2019)
mit Erzsébet Gyarmati und Eszter Salamon

Fr. 02.10., 20 Uhr
keine Sprachkenntnisse erforderlich
Tanz / Performance

In vielen ihrer Arbeiten beschäftigt sich Eszter Salamon mit weiblichen Identitäten, feministischen Perspektiven und Beziehungen zwischen den Generationen. In „M/OTHERS“ untersucht sie die besondere Verbindung von Mutter und Tochter. Dafür steht sie zum zweiten Mal gemeinsam mit ihrer Mutter auf der Bühne. Das Duett macht Fürsorge, Empathie und gegenseitige Aufmerksamkeit sichtbar und entwickelt eine poetische Auseinandersetzung mit ihrer Beziehung. Im Zusammenspiel ihrer Körper und Erfahrungen entsteht ein Prozess der ständigen Annäherung und Veränderung, der Identität als etwas Gemeinsames und Wandelbares erfahrbar macht.

Videodokumentation von „Mothers & Daughters“
Lecture & Film von Eszter Salamon

Sa. 03.10., 20 Uhr 
Sprache: Englisch
Lecture / Film

Der Film „Mothers & Daughters“ beschäftigt sich mit Beziehungen zwischen den Generationen sowie mit Fürsorge, Empathie und feministischen Traditionslinien. Anstatt von einer vermeintlich natürlichen Nähe zwischen Müttern und Töchtern auszugehen, betrachtet er diese Beziehung als sozialen und kulturellen Raum, der sich ständig verändert. Dabei fragt der Film, wie Muttersein und Tochtersein persönliche wie kollektive Erfahrungen prägen. Er rückt gemeinsame generationenübergreifende Erlebnisse in den Mittelpunkt und lädt dazu ein, über eigene Vorstellungen von Nähe, Verbundenheit und Fürsorge nachzudenken.

Workshop für Mütter und Töchter in englischer Sprache

So. 04.10., 11-13 Uhr 
Sprache: Englisch ohne Übersetzung
Kein tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich
Teilnahme nur als Mutter-Tochter-Paar möglich 
Anmeldung unter workshop@mousonturm.de

 

Beteiligte und Förderer

Performance, Film und Workshop im Rahmen von „How to Make a Life?“. 

„How to make a life“, ein Festival des Künstler*innenhaus Mousonturm im Rahmen von WDC 2026, wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, gefördert von dem Beauftragten für Kultur und Medien sowie gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Aventis Foundation im Rahmen der Vertrauensförderung und durch das Goethe-Institut Peking.

WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

über „The Lesser Told Story“

„The Lesser Told Story“ ist eine Aufforderung zur Begegnung. Das Festivalformat lädt vier herausragende Künstler*innen, Geschichtenerzähler*innen und Performer*innen dazu ein, etwas Neues auszuprobieren: Statt eine fertige Performance zu zeigen, begeben sie sich auf die Suche nach den eigenen verborgenen, bisher unerzählten Geschichten. Diese können mit oder ohne Sprache funktionieren – über Bewegung, Tanz, Poesie oder Beziehungen.

  • Die Begründerin des postmodernen Tanzes Deborah Hay zeigt ihre neueste Arbeit „Performance Club“ – eine Performance, die sich im Laufe von neun Tagen jeden Abend auf ein Neues entfaltet und die Grenzen zwischen Performerin und Publikum, zwischen Kunst und Leben, verschwimmen lässt.
  • Der Choreograf Faustin Linyekula begibt sich mit einer 75-jährigen ehemaligen Tänzerin auf Spurensuche zum ersten Ballett National in Zaire.
  • Choreografin Eszter Salamon widmet sich in einem Duett mit ihrer Mutter Erzsébet Gyarmati erneut ihrer lang angelegten Recherche zur Beziehung zwischen Müttern und Töchtern.
  • Autor und Performer Tim Etchells (Forced Entertainment) öffnet seine Schreibpraxis für Publikum und lädt zu einer Reflexion darüber ein, wie sich ein Leben erzählen lässt.