In den Herbstferien machen wir eine Woche lang aus Träumen Theater
Fast so, als könnten wir dabei einfach weiterschlafen. Gemeinsam überlegen wir, was ein Traum-Haus sein könnte, in dem unsere Träume und wir selbst Platz finden. Dafür entstehen in der Jungen Theaterwerkstatt verschiedene Räume: In manchen sammeln wir unsere Träume, in anderen finden wir heraus, was sie bedeuten, und in wieder anderen überlegen wir, wie wir ihnen mehr Platz einräumen können. Wir tanzen, proben, forschen, erzählen, vertonen – und machen manchmal auch einfach gemeinsam nichts, bis uns im Traum erscheint, was zu tun ist.
Dafür gibt es zwei Workshops:
Lasst uns weiterträumen – ab 8 Jahren
Manche Träume verschwinden gleich nach dem Aufwachen. Andere bleiben noch eine Weile bei uns, obwohl wir längst wieder wach sind. Aber wie lassen sie sich festhalten, erzählen oder vielleicht sogar weiterträumen?
Eigene Träume können mitgebracht werden, neue entstehen gemeinsam auf Traumreisen. Mal wird daraus Theater, mal ein kleiner Satz, ein Bild oder eine Bewegung. Und manche Träume sind so eigentümlich, dass wir erst einmal herausbekommen müssen, was das überhaupt war, was uns da im Schlaf begegnet ist.
Mit jedem Traum ziehen wir ein Stück weiter in das Haus der Träume ein. Wir entdecken Räume, in denen sich gut weiterträumen lässt, und andere, in denen ein Traum eine Weile bleiben darf. Vielleicht wird er dort von jemand anderem gefunden, weitererzählt oder träumt plötzlich in eine ganz andere Richtung weiter.
Leitung: Elisabeth-Marie Leistikow und Björn Fischer
Wie man einen Traum baut – ab 10 Jahren
Kann man einen Traum übersetzen? Kann man ihn in ein Buch binden? Und was müsste man bauen, damit etwas von ihm auch außerhalb unseres Kopfes weiterlebt?
Mit Pappe, Papier, Stoff, Schnüren und allem, was sich sonst noch im Haus findet, geben wir Träumen eine Form. Daraus können Traumbücher entstehen, kleine Maschinen, merkwürdige Gegenstände oder Dinge, für die es vielleicht noch gar keinen richtigen Namen gibt. Manchmal reicht auch ein Schatten an der Wand, eine Spur durch einen Raum oder eine Konstruktion, die etwas sichtbar macht, das vorher nur im Kopf existiert hat.
Nach und nach hinterlassen die Träume ihre Spuren im ganzen Haus. Irgendwo wartet eine Maschine auf etwas, das sie übersetzen kann, an einer anderen Stelle lässt sich ein Buch weiterfüllen, und vielleicht führt ein Weg zu einem Traum, den dort niemand erwartet hätte.
Vielleicht wissen wir am Ende nicht genauer, was unsere Träume bedeuten. Aber wir haben ausprobiert, wie man ihnen einen Ort geben kann.
Leitung: Anja Schneidereit und Delphina Henning
Infos
- Alter:
- Lasst uns weiterträumen: ab 8 Jahren
- Wie man einen Traum baut: ab 10 Jahren
- Termine: 5.–9. Oktober 2026, täglich 10:30–16:30 Uhr inklusive Mittagessen
- Die Teilnahme an den Workshops der Herbstwerkstatt und das Mittagessen sind kostenlos.
- In jedem Workshop gibt es maximal 15 Plätze.
- Eine vorherige Anmeldung ist verpflichtend und gilt für alle fünf Tage der Herbstwerkstatt.
Beteiligte und Förderer
Euere Hosts: Björn Fischer und Luise Sonntag
Workshops mit: Elisabeth-Marie Leistikow, Anja Schneidereit, Björn Fischer
Expertise: Ceren Yildirim
Das Besondere an dieser Herbstwerkstatt
Beide Workshops arbeiten während der Woche immer wieder zusammen. Träume aus der einen Gruppe können zwischen den traumhaften Entdeckungen der anderen auftauchen und Teil des gemeinsamen Hauses werden.
An einzelnen Tagen besuchen uns außerdem Expert*innen und Musiker*innen. Sie bringen besondere Geschichten, Kenntnisse und Klänge mit und helfen uns, das Haus der Träume weiterzubauen.
Am Freitag laden wir Familien, Freund*innen und alle Interessierten ein, unser Haus der Träume zu besuchen. Die genaue Uhrzeit geben wir noch bekannt.
Wir freuen uns darauf, euch kennenzulernen und gemeinsam mit euch das Haus der Träume zu gestalten!