Die Videodokumentation „Mothers & Daughters“ beschäftigt sich mit Beziehungen zwischen den Generationen sowie mit Fürsorge, Empathie und feministischen Traditionslinien. Anstatt von einer vermeintlich natürlichen Nähe zwischen Müttern und Töchtern auszugehen, betrachtet er diese Beziehung als sozialen und kulturellen Raum, der sich ständig verändert. Dabei fragt der Film, wie Muttersein und Tochtersein persönliche wie kollektive Erfahrungen prägen. Er rückt gemeinsame generationenübergreifende Erlebnisse in den Mittelpunkt und lädt dazu ein, über eigene Vorstellungen von Nähe, Verbundenheit und Fürsorge nachzudenken.
Infos
- Sprache: Deutsch
- Dauer: Film 70 Minuten + Lecture
Beteiligte und Förderer
Mit: Sulekha Ali Omar und Safia Abdi Haase, Christine Nypan and Drude Haga
Konzept und künstlerische Leitung: Eszter Salamon
Choreografie und Performance: Erzsébet Gyarmati und Eszter Salamon, Sulekha Ali Omar und Safia Abdi Haase, Christine Nypan und Drude Haga
Technische Leitung: Matteo Bambi
Originales Bühnenbild: Eszter Salamon und Sylvie Garot
Produktionsleitung: Elodie Perrin
Produktion: Elisabeth Carmen Gmeiner
Dramaturgische Beratung: Bojana Cvejić
Dank an: Snelle Hall, Manuel Pelmus
Produktion: Studio ES, Botschaft GbR / Alexandra Wellensiek
Koproduktion: Ménagerie de Verre (Paris), Festival d’Automne à Paris (Frankreich), PACT Zollverein (Essen), Fonds Transfabrik, Deutsch-Französischer Fonds für die Darstellenden Künste
Mit Unterstützung von: KHIO Oslo, Regionaldirektion für kulturelle Angelegenheiten Paris (Ministerium für Kultur und Kommunikation), Stadt Paris, Fonds für darstellende Künstler*innen (FFUK)
Verwendete Textauszüge aus: Composition as Explanation von Gertrude Stein, Uses of the Erotic: The Erotic as Power von Audre Lorde, Playfulness, „World“-Travelling, and Loving Perception von María Lugones.
Eine Veranstaltung im Rahmen von „How to Make a Life?“.
„How to Make a Life?“, ein Festival im Rahmen von WDC 2026, wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, gefördert von dem Beauftragten für Kultur und Medien sowie gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Aventis Foundation im Rahmen der Vertrauensförderung und durch das Goethe-Institut Peking. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
über „The Lesser Told Story“
„The Lesser Told Story“ ist eine Aufforderung zur Begegnung. Das Festivalformat lädt vier herausragende Künstler*innen, Geschichtenerzähler*innen und Performer*innen dazu ein, etwas Neues auszuprobieren: Statt eine fertige Performance zu zeigen, begeben sie sich auf die Suche nach den eigenen verborgenen, bisher unerzählten Geschichten. Diese können mit oder ohne Sprache funktionieren – über Bewegung, Tanz, Poesie oder Beziehungen.
- Die Begründerin des postmodernen Tanzes Deborah Hay zeigt ihre neueste Arbeit „Performance Club“ – eine Performance, die sich im Laufe von neun Tagen jeden Abend auf ein Neues entfaltet und die Grenzen zwischen Performerin und Publikum, zwischen Kunst und Leben, verschwimmen lässt.
- Der Choreograf Faustin Linyekula begibt sich mit einer 75-jährigen ehemaligen Tänzerin auf Spurensuche zum ersten Ballett National in Zaire.
- Choreografin Eszter Salamon widmet sich in einem Duett mit ihrer Mutter Erzsébet Gyarmati erneut ihrer lang angelegten Recherche zur Beziehung zwischen Müttern und Töchtern.
- Autor und Performer Tim Etchells (Forced Entertainment) öffnet seine Schreibpraxis für Publikum und lädt zu einer Reflexion darüber ein, wie sich ein Leben erzählen lässt.