A long dining table, red carpet, dance floor and festive gowns: two feminist collectives from Bangalore and Berlin break the codes of hospitality. What remains when we leave formality behind? What if gender, race and colonial history were also sitting at the table?
“Wait To Be Seated” is a theatrical collaboration by Sandbox Collective (Bangalore) and She She Pop (Berlin). The piece explores hospitality and its various visible absurdities when seen through a critical lens. What are the rules that govern the host guest relationship and what happens when we challenge them. Wait to be seated plays with these questions in an unscripted theatrical format. We see two groups, who start off on opposite sides, slowly find ways to meet in the middle to open up a new horizon.
Infos
- Dauer: ca. 90 Min.
- Sprache: Englisch
- 20.03. Gespräch im Anschluss
- Mousonturm-Koproduktion
Accessibility
Accessibility of Location
Sponsors and Supporters
Idee und Konzept: She She Pop und Sandbox Collective
Von und mit: Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Raabiya Jayaram, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Shiva Pathak, Nimi Ravindran, Berit Stumpf
Künstlerische Mitarbeit: Natasha Borenko, Rodrigo Zorzanelli
Künstlerische Mitarbeit Indien: Sachin Gurjale, Vinod Ravindran, Joshua Muyiwa,
Raum: Philine Rinnert
Kostüm: Lea Søvsø, Mitarbeit Kostüm: Rita Rozhkova
Konzeption Video: Benjamin Krieg
Lichtdesign & Technische Leitung: Claes Schwennen
Technische Beratung: Marius Bratoveanu
Licht, Video & Technisches Management Deutschland Tour: Marius Bratovean, Manuel Louis Horstmann, Michael Lentner, Claes Schwennen
Licht, Video & Technisches Management Indien Tour: Niranjan Gokhale
Assistenz Technik & Produktion Indien: Anand Samudre
Dramaturgische Beratung: Foad Esfahani
Hospitanz: Fanny Kempter
Deutsche Live Übersetzung: PANTHEA
Dokumentation Indien: Richa Bhavanam, Anushka Meenakshi
Social Media und Hospitality India: Leya Mammen
Coaching: Anisha Imhasly, Yumin Li
Coaching Musik: Max Knoth
PR & Kommunikation: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
PR & Kommunikation Indien: Sridevi Rao
Kommunikation: Tina Ebert
Produktion: Tina Ebert, Aminata Oelßner, Medha Nidhi S, Elke Weber
Company Management Sandbox Collective: Raabiya Jayaram, Shiva Pathak, Nimi Ravindran, Medha Nidhi S
Company Management She She Pop: Aminata Oelßner, Elke Weber
Eine Produktion von She She Pop und Sandbox Collective in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, Künstler*innenhaus Mousonturm, FFT Düsseldorf, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Kaserne Basel und SPRING Festival Utrecht.
Mit freundlicher Unterstützung: Adishakti Laboratory for Theatre Art Research (Pondicherry) und Theaterhaus Berlin. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Und gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Produktion ist im Rahmen des vom Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore geförderten Projekts ‚‚Space for Freedom and Feminism‘‘ entstanden.
Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie vom Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Rahmen der Reihe All In - Theater von allen für alle. Mit freundlicher Unterstützung des Freunde und Förderer des Mousonturm e.V.
Biografien
She She Pop sind ein in Berlin ansässiges feministisches Performance-Kollektiv, das in den 1990er-Jahren aus dem Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft hervorging.
Die Mitglieder verstehen sich als Autor*innen, Dramaturg*innen und Ausführende ihrer Bühnenhandlung. Das Einbeziehen der eigenen Autobiografie ist dabei vor allem Methode, nicht Zweck der Arbeit. She She Pop praktizieren eine Theaterform, die dem Experiment verpflichtet ist. Sie nutzen die Bühne als Ort der akuten Öffentlichkeit: Hier werden Entscheidungen getroffen, Gesprächsweisen und Gesellschaftssysteme ausprobiert, Sprech-Gesten und soziale Rituale einstudiert oder verworfen. She She Pop sehen ihre Aufgabe in der Suche nach den gesellschaftlichen Grenzen der Kommunikation – und in deren gezielter und kunstvoller Überschreitung im Schutzraum der Kunst. Das Theater wird zu einem Ort für utopische Kommunikation. Auch das Publikum erhält häufig eine besonder Funktion: Sämtliche Arbeiten von She She Pop sind auf ihre Weise Experimente oder Beweisführungen, die ohne Zeug*innenschaft ungültig würden.
Mitglieder sind Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf und Elke Weber. Ehemalige Gruppenmitglieder sind Fanni Halmburger, Claude Jansen, Katharina Oberlik und Anja von Steht.
Im Produktionsbüro im Kunstquartier Bethanien in Berlin-Kreuzberg sind Tina Ebert, Aminata Oelßner und Elke Weber verantwortlich für Management, Geschäftsleitung, Administration und Finanzen, Produktion, Akquise, Distribution, Kommunikation und Touring.
Das Internationale Produktionshaus HAU Hebbel am Ufer ist seit 2003 She She Pops kontinuierlicher Koproduzent und Kooperationspartner in Berlin.
Weitere Kooperationspartner im In- und Ausland sind: Kampnagel Hamburg, Forum Freies Theater in Düsseldorf, Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt/Main, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Residenz Schauspiel Leipzig sowie Kaserne Basel, Theatre de la Ville /Festival D´Automne de Paris, Festival Kyoto Experiment, ACT Festival Sofia, Hängo Teaterträff, SPRING Utrecht, Prager Festival deutscher Sprache, Festival delle Colline Torinesi Turin / TPE – Teatro Piemonte Europa.
https://sheshepop.de
Sandbox Collective ist eine von Frauen geführte, feministische Performance-Gruppe, die sich aus Frauen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund zusammensetzt und an der Schnittstelle von Kunst und Gender arbeitet. Unser Arbeitsmittelpunkt ist Bangalore (Indien).
Wir haben 2013 mit dem Ziel begonnen, einen besseren Zugang zur Kunst zu schaffen. Auf unserem bisherigen Weg haben wir verschiedene Rollen übernommen, beispielsweise als kreative Produzentinnen, Kuratorinnen und Performerinnen aber auch als Hosts von Theaterfestivals in ganz Indien sowie international.
Im Laufe der Jahre haben sich unsere Vorstellungen davon, was Kunst für uns bedeutet, welchen Platz sie in unserer Welt einnimmt und welche Verantwortung wir ihr und der Gesellschaft gegenüber haben, ständig weiterentwickelt – zusammen mit den Wegen, die wir gemeinsam mit einer Vielzahl unglaublicher Künstlerinnen und Mitmenschen beschreiten. Unsere Hoffnung und unser Traum ist eine mitfühlende feministische Welt mit mehr gemeinschaftlich geführten Kunsträumen, in denen Künstler*innen füreinander und miteinander arbeiten.
Als Frauen, die versucht haben, eine Kunstorganisation aufzubauen, fernab vom Kommerziellen und Mainstream, sozusagen am Rande der Gesellschaft, ist es unser Ziel, durch unsere Arbeit sichere und fördernde Räume für Solidarität zu schaffen. Künstler*innen können und dürfen nicht als isolierte Inseln fungieren, denn unsere Aufgabe ist es, Brücken zu bauen. Als diskriminierungssensibles und feministisches Kunstkollektiv wollen wir eine gleichberechtigtere, freundlichere und mitfühlendere Welt fordern, denn wir glauben, dass es unser Recht ist, die Welt zu gestalten, in der wir leben wollen, und nicht die Welt, in der wir leben müssen. Wir freuen uns auf eine sanftere, mitfühlendere Zukunft, auf die wir mit Mut und Überzeugung für die transformative Kraft der Kunst hinarbeiten wollen.
www.sandboxcollective.org
Freundeskreis-Special 20.03.
19 Uhr: Empfang im Stern
mehr Infos zum Mousonturm Freundeskreis