BAdance presents “Falling into Time”, an evening of six choreographic works that revisit the past and practice the new. Audiences are invited to join in the risk, release, and thrill of plunging into the ephemeral temporality of live performance. Students have worked closely and across disciplines with Prof. Hannah Shakti Bühler, Prof. Emil Kuyumcuyan, Prof. Eva Maria Pollerus, Julian Barnett, and Yuval Pick to create three new works. The evening also presents a new adaptation of “Sonaten” by BAdance alumnus Richard Oberscheven and two remounted works: “Exquisite Corpse” by BAdance alumna Sade Mamdedova and excerpts from “Enemy in the Figure” by honorary professor William Forsythe.
Infos
- Dauer: ca. 120 Min. inkl. Pause
- Keine Sprachkenntnisse erforderlich
- Hinweis: Es kommt zum Einsatz von Stroboskop
Accessibility
Accessibility of Location
Sponsors and Supporters
In cooperation with the Hessian Theater Academy. The BA Dance program is supported by Freundeskreis Mousonturm.
Hinweise zu sensorischen Reizen
- Es werden Sequenzen mit Stroboskoplicht (blitzlichtartige Lichtimpulse) genutzt.
- Zeitweise kommt es zu absoluter Dunkelheit
- Zeitweise gibt es laute Musik.
Freundeskreis-Special 28.05.
19:00 Uhr Mouson Fizz auf der Stern-Terrasse vor der Veranstaltung. Der erste Drink geht für Freundeskreis-Mitglieder auf den Freundeskreis.
Programm
Sonaten
Choreographie: Richard Oberscheven
Tanz: Alicia Bonell, Giselle Cohen Tarica, Daniel Corredor Ramos, Xaver Duntze, Alona Golubtsova, Marie Houssin, Gaeun Mae, Clara Maia Moreira, Carolina Osterloh, Veronica Petrenko, Clara Schwaller, Sarthak Shah, Gaia Zorrilla Leonini
Musik: Élisabeth Jacquet de La Guerre < >Sonate III in F Major: II. Presto – AdagioSonate III in F Major: I. AdagioSonate VI in A Major: V. AdagioSonate V in A Minor: II. PrestoSonate III in F Major: V. AdagioSonate IV in G Major: IV. AdagioSonate VI in A Major: II. Presto
Besetzung:
Violine: Katharina
Cembalo: Kadra Dreizehnter
Barockvioloncello: Jakob Pungel
Laute: Felix Ritter
Assistenz/Probenleitung: Julia Alsdorf
Zu ausgewählten Sätzen aus den Sonaten der französischen Barockkomponistin Élisabeth Jacquet de La Guerre entfaltet sich eine Choreographie, in der sich die Tänzer*innen mit höchster Präzision durch komplexe Strukturen bewegen – zwischen Technik, Musikalität und individuellem Ausdruck. Erstmals wird das Tanzstück mit Live-Musik begleitet, gespielt von Studierenden der Klasse von Prof. Eva Maria Pollerus (Historische Interpretationspraxis). Sonaten ist eine Hommage an den klassischen Tanz des 21. Jahrhunderts und entstand im Rahmen des Festivals Free Dance Over Female Tunes 2025 im Felina Theater Mannheim (UA 13.04.2025).
Diese Arbeit kann dank der freundlichen Unterstützung der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfMDK (GFF) in diesem Programm gezeigt werden.
Exquisite Corpse
Choreographie: Sade Mamedova
Performance: Iara Amarante Puerta, Juan Avila Casas, Chiara Franconeri, Ada Holt, Anna Kotyková, Yu Hsin Liu, Oleksandra Luzhetska, Lucille Schatz, Lorenzo Spagnolo, Malina Stieghorst, Skaiste Zubenaite
Musik: „In Side“ by Plastikman, Richie Hawtin
Assistenz/Probenleitung: Fanni Schack
Fragmente der Vergangenheit falten sich ineinander und ordnen sich neu. Manche halten wir nah bei uns und sie prägen, wer wir sind. Andere entgleiten uns und hinterlassen Spuren – nicht nur in uns selbst, sondern auch in den Körpern und Gedanken der Menschen um uns herum. Exquisite Corpse erforscht diese persönlichen und gemeinsamen Prägungen durch Bewegung und Klang und zeigt, wie Erinnern zugleich ein intimer und kollektiver Akt ist. Das Stück reflektiert über das fließende, unvorhersehbare Netzwerk von Erinnerungen, das sich durch Körper, Beziehungen und Zeit zieht.
Enemy in the Figure, concepts and material
Choreographie: William Forsythe (Premiere: 13. Mai 1989, Ballett Frankfurt)
Einstudierung: Nora Kimball-Mentzos
Tanz: Emilie Aschmann, Maria Heinrich, Henri Klein, Júlia Montedeoca Queralt, Naia Nieto Villanueva, Anastasiia Pilo, Ana Prevoznik, Giorgia Sassone, Tereze Zabarovska
Musik: Thom Willems
Set/Light: nach dem Originaldesign von William Forsythe
Kostüme: William Forsythe
Assistenz/Probenleitung: Prof. Isaac Spencer
Besonderen Dank an Alan Barnes, Daniel Blattmann, Jennifer Grissette-Lämmerhirt, Dorothee Merg, Andrea Tallis, Martin Weinheimer
- - - Pause - - -
Defiant Breath
listening|sounding|breathing|resisting
Choreographie: Prof. Hannah Shakti Bühler in Zusammenarbeit mit Mira Urbassek, den Tänzer*innen und Musiker*innen
Tanz: Iara Amarante Puerta, Juan Avila Casas, Chiara Franconeri, Ada Holt, Anna Kotyková, Yu-Hsin Liu, Oleksandra Luzhetska, Lucille Schatz, Lorenzo Spagnolo, Malina Stieghorst, Skaiste Zubenaite
Live-Musik: Patryk Szczechowski, Joāo Fialho, Hsiang-En Wang
(Dank an Megan Campbell, Tingwei Jiang und Bernhard Kießig)
Musikalische Beratung: Prof. Emil Kuyumcuyan
Assistenz/Probenleitung: Mira Urbassek
Aus einem Geflecht miteinander verwobener Klänge und Bewegungen bricht ein kollektiver Ausbruch von Tanz und Musik hervor, der den Puls einer Generation einfängt, die verlangt, gehört zu werden.
Their movements sound and their sounds move,
in a defiant rhythm that will get your groove.
A get together in a rave-like night,
let their dance of protest be a beacon of light!
Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen BAtanz, BA and MA KAM (Künstlerische Ausbildung Musik)
It Should Be Fine
Choreographie: Julian Barnett, in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen
Tanz: Alicia Bonell, Giselle Cohen Tarica, Daniel Corredor Ramos, Xaver Duntze, Alona Golubtsova, Marie Houssin, Gaeun Mae, Clara Maia Moreira, Carolina Osterloh, Veronica Petrenko, Clara Schwaller, Sarthak Shah, Gaia Zorrilla Leonini
Musik: Brian D’Souza
Lichtgestaltung: Henry Rehberg
Assistenz/Probenleitung: Vertr.-Prof. Alessandra Corti
It Should Be Fine untersucht das Fortdauern von Dingen, bei denen sich Systeme wiederholen, Gedanken aufeinanderprallen und Ergebnisse ungewiss bleiben. Durch gesammelte Kräfte und Akte individuellen Aufbegehrens begreift die Arbeit Prekarität als eine schöpferische Stärke. Innerhalb dieser Unsicherheit entstehen neue Daseinsformen, in denen sich etwas Kollektives und Beseeltes formt.
Mut
Choreographie: Yuval Pick
Tanz: Emilie Aschmann, Maria Heinrich, Henri Klein, Júlia Montedeoca Queralt, Naia Nieto Villanueva, Anastasiia Pilo, Ana Prevoznik, Giorgia Sassone, Tereze Zabarovska
Musik: Wilfrid Haberey
Kostüme: Tänzer*innen und Yuval Pick
Assistenz/Probenleitung: Fanni Schack
Dieses Werk untersucht das Gefühl der Dringlichkeit, das die heutige Jugend prägt. Angesichts einer Welt, die sich scheinbar in einem ständigen Krisenzustand befindet, stellt sich die Frage, welchen Impulsen man nachgehen sollte. Indem sie das grundlegende Bedürfnis widerspiegelt, aktiv zu werden, um ein Gefühl von Gemeinschaft neu aufzubauen, setzt diese Arbeit den Körper als zentrales Medium von Sprache und Ausdruck ein
– einen Körper, der in einer ständigen Spannung zwischen Selbstbehauptung und kollektiven Dynamiken gefangen ist. Die musikalische Komposition von Wilfrid Haberey erweitert diese Dynamik durch einen Soundtrack, der von rhythmischen und rituellen Klangmaterialien inspiriert ist.