Touching From A Distance

Matter of Facts Studio, Rita Mazza and Dodzi Dougban

The photo shows a musician playing several small drums with two mallets. Their upper body leans forward, gaze directed sideways. Green stage lighting emphasizes the focused movement within a performance setting.
© Lukas Nowok
The photo shows two performers standing side by side on a stage. Both execute synchronized hand gestures as part of a choreographed sequence. The background is dark with parts of the stage environment faintly visible.
© Lukas Nowok
The photo shows a performer holding a violin and bow, standing frontally in dim light. Strong backlighting creates a silhouette, with face and instrument only partly visible. The posture appears calm and focused.
© Lukas Nowok
The photo shows a performer in profile on a dark stage. Their hands are raised as if clapping or marking a gesture. Side lighting outlines the face and dreadlocks against the background.
© Lukas Nowok

Touching From A Distance

Matter of Facts Studio, Rita Mazza and Dodzi Dougban

In tiefsten Tiefen: Ein Kollektiv aus hörenden Musiker*innen taucht gemeinsam mit zwei Tauben Choreograf*innen ab – und erforscht die Tiefsee als Vorbild grenzenloser Wahrnehmungswelten. Inspiriert von den Unterwasserfilmen des Biologen und Filmemachers Jean Painlevé verwandelt sich in „Touching From A Distance” die Bühne zu einem Ort, an dem sich Schwingungen und Vibrationen übertragen, Perlenfäden in Regenbogenfarben schillernd leuchten, tiefste Bässe in Wellen den Raum fluten und sich das Sicht- und Hörbare vielschichtig verbinden. Die Frankfurter Musiker*innen Yuka Ohta und Diego Ramos Rodríguez von Matter of Facts Studio, bekannt für ihre Arbeit im Feld der Neuen Musik, begegnen dem Hip Hop- und Street-Style-Choreografen Dodzi Dougban. Zwischen Druckverhältnissen, Körpersprache(n), Beats und Vibrationen lassen sie gemeinsam die Grenzen des Sicht- und Hörbaren verschwimmen. In enger Zusammenarbeit mit Choreograf*in Rita Mazza verschreibt sich das Ensemble der visuellen Musik und ihrer Textur. Die Tiefsee als bedrohtes und weitgehend unerforschtes Ökosystem wird zu einem utopischen Ort, in dem Spekulation und Wagnis neue Begegnungen ermöglichen. „Touching From A Distance“ ist ein experimentelles Musiktheater im Tiefenrausch, eine gemeinsame Suche nach dem Körper in der Musik und der Musikalität von Choreografie. Das Publikum wird eingeladen, selbst einzutauchen und sich treiben zu lassen.

Infos
  • Sprache: ohne Lautsprache
  • Dauer: circa 60 Minuten
  • 19.06. Künstler*innengespräch im Anschluss. In deutscher Gebärdensprache und deutscher Lautsprache mit Übersetzung
  • im Stück kommt Deaf-Performance vor
  • DGS to go
  • Uraufführung
  • Mousonturm-Koproduktion
Accessibility

Accessibility of Event

Dolmetschung in Gebärdensprache

Accessibility of Location

Zugänglich mit Rollstuhl
Barrierefreie Haltestelle
Behindertenparkplätze vorhanden
Angebot für Blinde
Barrierefreie Toilette
Assistenzhund willkommen

DGS to go: Übersetzer*innen in Deutsche Gebärdensprache sind vor und nach der Veranstaltung vor Ort

Sponsors and Supporters

Konzept: Matter of Facts Studio, Rita Mazza & Dodzi Dougban
Performance/Musik: Yuka Ohta, Diego Ramos Rodríguez
Performance/Tanz: Dodzi Dougban
Choreografie & Outside Eye: Rita Mazza
Regie & Licht: Gregor Glogowski, Benjamin Hoesch
Bühne, Kostüme & Video: Marina Rengel Lucena
Klangregie & Programmierung: Lukas Nowok
Grafik: Sebastian Pataki
Mitarbeit Produktion: Andreas Jahncke
Produktionsleitung: ehrliche arbeit

Eine Koproduktion von Matter of Facts Studio mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm, gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Kulturamt der Stadt Frankfurt. 

Das Jubiläumsprogramm „100 Jahre Mousonturm“ wird durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am
Main gefördert.