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Rimini Protokoll (Begrich/Haug/Karrenbauer)

(Berlin)

Adolf Hitler: Mein Kampf Band 1 & 2

Saal

Performance/Theater

1925/26 erstmals veröffentlicht und bis zum Ende des NS-Regimes in einer Millionenauflage vertrieben, haftet Adolf Hitlers Hetzschrift Mein Kampf über Jahrzehnte die Aura des ‘verbotenen Buches’ an. Ende 2015 liefen die vom Freistaat Bayern verwalteten Urheberrechte aus. Die erste Neuauflage (als historisch-kritische Ausgabe) rückte augenblicklich auf den Bestsellerlisten vor und war ebenso schnell vergriffen. Doch was steht überhaupt darin? Geht in Zeiten verstärkter rechter und neofaschistischer Tendenzen eine reelle Gefahr von ihm aus? Helgard Haug und Daniel Wetzel haben ihr Stück gemeinsam mit Experten erarbeitet, die aus unterschiedlichsten biographischen, politischen oder beruflichen Beweggründen bereits vor 2016 in das beunruhigend aktive Eigenleben dieses Buches verstrickt waren.

Deutsch mit englischen Untertiteln.

Mit: Sibylla Flügge, Anna Gilsbach, Matthias Hageböck, Alon Kraus, Christian Spremberg, Volkan T error * Konzept, Regie & Text: Helgard Haug, Daniel Wetzel * Dramaturgie & Recherche: Sebastian Brünger * Bühne & Video: Marc Jungreithmeier * Interaction Design: Grit Schuster * Musik: Volkan T error * Regie-Assistenz: Meret Kiderlen * Technische Koordination & Licht: Andreas Mihan * Sound Design / Ton-Technik: Peter Breitenbach * Hospitanz: Linn Günther * Company Management: Heidrun Schlegel * Eine Produktion von Kunstfest Weimar, Deutsches Nationaltheater Weimar und Rimini Apparat in Koproduktion mit Münchner Kammerspiele, Nationaltheater Mannheim, steirischer herbst festival Graz, Gessnerallee Zürich und HAU Hebbel am Ufer, in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Graz und mit freundlicher Unterstützung durch das Düsseldorfer Schauspielhaus * Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten * Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung „Contra Rechtsextremismus: Eine Stiftung des Deutschen Anwaltvereins * Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.