(c) Sharam Khosravi

 Bodies, Art, and Protection: Breath

Was die Welt heute spaltet, ist das Recht oder das fehlende Recht, zu atmen. Unsere Welt ist eine Welt, die erstickt – eine, in der es manchen Menschen nicht gestattet ist zu atmen. Illegalisierten Menschen, die sich in Bewegung befinden und die in überfüllten Lastwagen ersticken, Reisenden ohne Papiere, die im Mittelmeer ertrinken, Afroamerikaner:innen, die durch brutalen Rassismus in die Knie gezwungen werden, bis sie ersticken. Zugleich hat ein wachstumsabhängiger, auf Fossilien basierter Kapitalismus, zu Umweltschäden und Luftverschmutzung insbesondere in den Großstädten des globalen Südens geführt, wo Atmen zu einem Kampf wird. Das ist es, was Frantz Fanon als „combat breathing“ bezeichnet. Eine Welt, die am Ersticken ist, braucht Widerstand. Bewegungen wie Black Lives Matter und Migrant Lives Matter verleihen Fanons Worten Ausdruck, der sagte, das die Kolonisierten revoltierten, da es ihnen unmöglich gemacht wird, zu atmen.

Wir können nicht atmen!
Und ihr?

Gespräch mit Basel Abbas & Ruanne Abou-Rahme im Anschluss.

Sprache: Englisch

Ein Tagesticket gilt für alle Veranstaltungen im Rahmen von „Bodies, un-protected“ am Gültigkeitstag, am 12.11. inklusive der Vorstellung Manila Zoo im Rahmen des Tanzfestivals Rhein-Main im Gallus Theater.

Einlass nur mit gültigem Negativnachweis (Getestet, Geimpft oder Genesen). Gemäß Coronavirus-Schutzverordnung: Bei Testnachweis muss das negative Ergebnis eines PCR-Tests vorgelegt werden und die Testung darf nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist überall, auch am Sitzplatz, verpflichtend. Mehr Infos zu Hygiene und Sicherheit