Isabelle Schad

(Berlin)

Collective Jumps

Bockenheimer Depot, Frankfurt

Frankfurt/Aufführung

Mit einem faszinierenden Reigen feiern die Berliner Choreografin Isabelle Schad und der bildende Künstler Laurent Goldring mit 22 internationalen Tänzerinnen und Tänzern die gemeinschaftsbildende Kraft des Tanzes. Schreiten und schwingen, sich umkreisen, verketten, wiegen, umschlingen, sich trennen und erneut vereinen: unerschöpflich und universell scheint das Repertoire an Bewegungen und Formationen, das sich die Gruppe gemeinsam aus Volkstänzen angeeignet hat. Herausgelöst aus den vertrauten Tanzritualen offenbart das Bewegungsmaterial, wie tiefgreifend es den einzelnen Körper berührt und durchdringt. Collective Jumps lässt in einem hypnotischen Fluss fortwährender Überlagerungen und  rhythmischer Variationen immer neue choreografische Landschaften entstehen. Sie öffnen den Blick für die politische Dimension dieser Gemeinschaft von Tanzenden. Der unendliche Körper, den die Tänzerinnen und Tänzer zusammen bilden, löst die tradierten Hierarchien und Ordnungen auf und macht das Subjektive, das Widerständige im Einzelnen erfahrbar.

Konzept, Choreografie: Isabelle Schad in Zusammenarbeit mit Laurent Goldring * Performance, Tanz: Juan Corres Benito, Sonia Borkowicz, Frederike Doffin, Paulina Grochowska, Naïma Ferré, Thomasz Foltyn, Jasmin Ihrac, Przemyslaw Kaminski, Roni Katz, Mathis Kleinschnittger, Inna Krasnoper, Zwoisy Mears-Clarke, Dorota Michalak, Benjamin Pohlig, Julia Rodriguez, Marta Romaszkan, Iza Szostak, Krystyna Szydłowska, Claudia Tomasi, Nir Vidan, Sunniva Vikør Egenes, Natalia Wilk * Theoretische Begleitung: Gabriele Wittmann * Technische Leitung, Lichtdesign: Mehdi Toutain-Lopez * Sound: Damir Simunovic * Kostüme: Lèa Girod * Licht: Benni Schroeter * Lichtobjekte: Elias Macke * Produktionsleitung: Heiko Schramm * Assistenz Proben: Claudia Tomasi * Allgemeine Assistenz: Monica Duncan * Eine Produktion von Isabelle Schad in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. In Kooperation mit Goethe-Institut Nigeria, Goethe-Institut Warschau, Art Stations Foundation Poznan, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin (HZT). Unterstützt durch Wiesen55 e.V. Das Gastspiel wird unterstützt durch das Goethe-Institut Warschau.

Keine Sprachkenntnisse erforderlich