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Stéphane Bittoun

(DE/FR)

Der Tag, an dem es Nelken regnete

Saal

Film/Theater

Nachrichtendienste und Internetriesen kennen all unsere Interessen und Äußerungen und erstellen minutiöse Bewegungsprofile. Nur ein paar Wenige setzen sich zur Wehr. Mittendrin ein Regisseur, der mit seinem neuen Filmprojekt auf die Gefahren der globalen Überwachung aufmerksam machen will. Die Hauptfigur seines Plots, eine sogenannte Highly Sensitive Person, ist aufgrund ihrer extremen Wahrnehmungsbegabung längst im Visier von Geheimdiensten, paranoiden Sicherheitsfanatikern und Untergrundkämpfern. Doch dann wird die junge Frau unerwartet Zeugin eines mysteriösen Flugzeugabsturzes. Wahre Ereignisse und aktuelle Zeitbezüge montiert der Frankfurter Regisseur Stéphane Bittoun in seinem brandneuen Stück zu einem verblüffenden Wechselspiel zwischen Bühne und Film – und spielt virtuos mit künstlerischen, politischen und individuellen Formen der Wahrnehmung und den jeweiligen Wirklichkeiten, die sie erschaffen.

Idee, Buch, Regie & Filme: Stéphane Bittoun * Mit: Rebecca Rudolph, Phillip Kramer, Marc Fischer, Moritz Brendel, Alexandra Bentz * Im Film: Valeria Wal, Kamani Sahner, Kilian Reichert, Michael Klöckner, Navin Hathiramani, Christoph Jilo, Caroline Geiger, Ben Dörr, Stéphane Bittoun, Liat Bittoun, u.a. * Kamera:
Alex Sachs, Alex Duesterberg, Nils Heck * Schnitt: Alex Duesterberg, Erfand Moniri, Ilona Goldschmidt * Animation: Joschka Arnaut * Fotos: To Kühne * Eine Koproduktion mit der Tafelhalle im KunstKulturQuartier und dem Mousonturm Frankfurt, unterstützt durch das Kulturamt Frankfurt und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst * Gefördert von den Freunden und Förderern des Mousonturms (f.f.m.)

Mousonturm-Koproduktion