Wiglaf Droste

(D)

Entfällt: Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv

Saal bestuhlt

Lesung

AUFGEPASST: Krankheitsbedingt muss die Lesung von Wiglaf Droste entfallen!

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Wiglaf Droste, in Herford/Westfalen geboren, ist ein Meister der kurzen Prosa. Hin und wieder erscheint eine Auswahl seiner Kolumnen als Buch. Für seine Kolumnen in der taz und im Kritischen Tagebuch beim WDR erhielt er den Ben-Witter-Preis und für „seine kompromisslosen, häufig mit zynischem Gestus vorgetragenen Satiren und Glossen, die sprachliche Kabinettstückchen von hohem literarischem Rang sind“, den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis. Mittlerweile lebt er in Berlin, ist viel unterwegs und oft im Radio zu hören. In seinen neuen Sprachglossen Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv seziert Droste mit Schwung, Grazie und Eleganz die sprachlichen Entgleisungen der Deutschen, den Neusprech aus „Nachhaltigkeit“ und „Transparenz“.
 

„Droste ist einer der besten deutschen Prosa-Autoren im unterschätzten Genre der kurzen Form, und weit mehr als einer der orthographisch-grammatikalischen Wutbürger, die das Feld der Sprachkritik gern besetzen. … Eine Gesellschaft, die gegen Fluglärm protestiert, es aber mehrheitlich verlernt hat, leise zu sprechen, braucht dieses Buch.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Droste ist ein beneidenswerter Stilist. (…) Bei allem schneidenden Witz: Wiglaf Droste ist ein Sprachliebhaber. Wenn er in die Tiefen des Duden taucht, kommt er erfreut mit der ‚Bratpfanne‘ wieder heraus. Ein herrliches Wort! ‚Die Bratpfanne zeigt sich hilfreich bei der Kulturleistung, das Rohe zu überwinden.‘ Genau wie dieses Buch.“ (Zeit online)