(c) Dieter Hartwig

Ein liebevolles Lächeln, das zum teuflischen Grinsen mutiert. Zwei Körper, von eruptiven Ausbrüchen geschüttelt, zitternd und zuckend, verletzlich und energiegeladen zugleich. Das Bessie-prämierte Stück „Glory“ des in Berlin lebenden Choreografen Jeremy Wade ist auch in seiner vierten Bearbeitung von mitreißender Intensität. Ein bedingungsloses, nacktes Duett, in dem Wade und der Tänzer Sindri Runudde die Brutalität durchleben, die Normen auf den Körper ausüben. Zu den mitreißenden Elektrosounds von Lou Drago ringen zwei Körper mit Agonie und Ekstase und entwickeln einen Tanz der Nicht-Zugehörigkeit, in dem die Gegenpole von Scham, Reue, Erniedrigung, Rausch, schließlich Unterwerfung und Hingabe umgeformt und durchbrochen werden.

Infos zur Präsentation auch hier: www.tanzfestivalrheinmain.de

Dauer: 55 Min.
Keine Sprachkenntnisse erforderlich

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