>
<
(c) Luc Depreitere

Lisbeth Gruwez/Voetvolk

(Brüssel)

It's going to get worse and worse and worse, my friend

Saal

Tanz

Der apokalyptische Titel der Arbeit von Ausnahmeperformerin Lisbeth Gruwez und ihrer Gruppe Voetvolk verkündet wenig Gutes. Tatsächlich hat sich Gruwez jetzt an ein heikles Thema gewagt: Das manipulative Element der Rede, das sich schon viele, vom Revolutionsführer bis zum Fernsehprediger, zunutze gemacht haben. Von Beginn an hat hier die schmale androgyne Erscheinung die Bühne unter Kontrolle und alle Aufmerksamkeit fest auf sich gezogen. Durch immer temporeichere reduzierte Bewegungen und Gesten steigert sich Gruwez’ Energielevel zusehends. Beeindruckend ist dabei auch ihre Interaktion mit der Musik, die sie antreibt: Sound wie auch eingespielte Sätze des amerikanischen TV-Evangelisten Jimmy Swaggart werden förmlich von ihrem Körper aufgesogen. Worte und Inhalt verblassen vor der unbändigen Faszination des tranceartigen Zustands, dem sich die Tänzerin hingibt.

—> Mehr Informationen

Konzept, Choreografie & Performance: Lisbeth Gruwez
Komposition, Sounddesign & Assitenz: Maarten Van Cauwenberghe
Styling: Veronique Branquinho
Künstlerische Beratung: Bart Meuleman
Lichtdesign: Harry Cole & Caroline Mathieu
Technische Leitung: Thomas Glorieux
Danke an: Tom de Weerdt
Poduktionsmanagement: Arnaud Vanrafelghem

Produktion: Voetvolk vzw, Koproduktion: Grand Theater Groningen, Troubleyn/Jan Fabre, Theater Im Pumpenhaus und AndWhatBeside(s)Death, Vertrieb: Key Performance, mit der Unterstützung von: the Province of West Flanders, the Province of Antwerp, the Flemish Community and Arcadi Île-de-France/Dispositif d’accompagnements