(c) Charlotte Simon

Resident des Geheimen Salon August – September 2018

 

Der Wiener Audio- und Videokünstler Stefan Juster entwirft und erweitert seit 2007 unter dem Namen Jung An Tagen und anderen Namen hartnäckig seine Idee von zeitgenössischer, elektronischer Musik. Die Sound- und Rhythmus-Cluster, die er produziert und auf Labels wie Editions Mego, Not Not Fun und Orange Milk veröffentlicht, wirken mal wie aleatorische Klangwolken, mal wie minutiöse Mikrokompositionen, die sowohl der Rave-Kultur sowie den Darmstädter Ferienkursen zu entspringen scheinen.

Alter, Wohnort, liebste Synthese Form?

33, Wien, Additiv

Erkläre der Person, die dies hier liest, wie es klingt was du produzierst.

Sehr chaotisch, sehr geordnet

Die Komponistin Pauline Olivieros sagte einmal: „Ich arbeite schon eine ganze Weile nicht mehr mit musikalischen Ideen. Ich arbeite an meinem Bewusstseinszustand. Und das Ergebnis dieses Zustandes ist Musik.“ Womit und woran arbeitest du?

Raum/Zeit

Womit wirst du die nächsten 4 Wochen während Deiner Residenz verbringen?

Ich mische mein neues Album, arbeite an dem MMODEMM Tape-Release und komponiere Sound für ein aktuelles Filmprojekt.

Soundcloud Jung an Tagen