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Die Künstlerin Julia Krause-Harder gehört zu den Strukturalisten im Atelier Goldstein. Seit 2005 arbeitet sie mit gebotener Obsession an einem Konvolut von Objekten mit dem Ziel, alle Saurier, die je existiert haben könnten, in unterschiedlichen Formen nachzubilden. Dabei setzt sie ausschließlich auf gefundene Materialien wie Schnellhefter, Krawatten oder Kabelbinder, was bei der durchweg realistischen Darstellung von Kentrosaurus, Pterosaurus & Co. zu höchst unerwarteten und humorvollen Rückkopplungen mit unserer Gegenwart führt. Das Frankfurter Atelier Goldstein, dem Julia Krause-Harder angehört, ist ein freies Künstleratelier. Seit 2001 arbeiten dort 15 Künstler mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung aus den Bereichen Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie und Video, die individuell bei der Hervorbringung ihrer Arbeiten unterstützt und in Museen, Galerien und Ausstellungshallen im In- und Ausland vermittelt werden.

Im Anschluss an die Eröffnung findet um 20.00 Uhr ein Konzert mit Station 17 statt.