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© David Richardson

L.A. Salami

(London)

Studio 1

Konzert

Der Mann heißt wirklich so: Lookman Adekunle Salami, besser bekannt als L.A. Salami, veröffentlicht nun sein Debüt-Album “Dancing With Bad Grammar” auf Sunday Best Records. Wenn jemand das Do-It-Yourself-Prinzip verinnerlicht hat, so er: der autodidaktische Gitarrist hat dieses Album in nur einer Woche aufgenommen. Natürlich wurde es ausschließlich live aufgenommen, denn Musik aus der Konserve interessiert ihn nicht. L.A. ist von der Musik der 60er und 70er Jahre beeinflusst und nicht wenige sehen in ihm einen modernen Bob Dylan, der Folk und Gitarrenspiel innovativ vereint (die Tatsache, dass er Mundharmonika spielt, verstärkt diesen Vergleich womöglich). Nimmt man beispielweise die Single “The City Nowadays”, so hört man einen zeitgenössischen urbanen Blues, der mit einem sehr originellen Text punktet. In Deutschland tourte der eloquente Songwriter dieses Jahr schon im Vorprogramm von AnnenMayKantereit.

Davor spielen fake people. fake people sind der italienisch-britische Musiker Olmo a.k.a. Francesco lo Giudice und sein Kindheitsfreund Frank Dillane, ein ansonsten als Schauspieler bekannter Brite mit einem Hang zum Dramatischen. Klingt etwas speziell, hat aber Hitcharakter und wird, besonders durch die grossartige Bühnenpräsenz der beiden, nie langweilig.

—> Biografie L.A. Salami

unbestuhlt