Parade ist ein nie endender Strom von Bewegungen und Bildern, eine spannende performativ-musikalische Reise, ein endloser Bewegungsablauf von Tänzern, Performern und Musikern. Manchmal ist die Parade explosiv und überwältigend wie ein Feuerwerk, manchmal so fragil wie ein Seiltanz. Parade vereint die Kräfte des Rebellen mit der Andacht einer Prozession. Inspiriert von den Gemälden des belgischen Malers James Ensor prallen energetische Bässe auf leise Töne. Sie bringen uns zum Lachen und Staunen, erschrecken uns und machen uns traurig. Wie sieht eine Trauerprozession aus? Welche Energie hat ein Karnevalsumzug? Welche eine Protestdemo? Was, wenn der Vorderste stehenbleibt oder es sich drei anders überlegen und umkehren? Wenn der Letzte zum fünfzigsten Mal erschöpft von der Bühne gelaufen ist, marschiert die Erste voller Elan schon wieder durch das Orchester herein…

Nach dem großen Erfolg von And So What! mit der hr-Bigband realisieren das Tanzlabor_21 und diesmal beide hr-Klangkörper – die Bigband und das Sinfonieorchester – erneut ein Projekt mit
Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Konzept: Nevski Prospekt * Choreografie: Ives Thuwis-De Leeuw, Philipp van der Heijden * Komposition: Marcel Blatti * Orchestrierung: Gerd Hermann Ortler * Dirigent: Ed Partyka * Choreografische Mitarbeit: Verena Billinger, Sebastian Schulz.

Uraufführung