Thinking on/of the Stage Symposium der Theaterwissenschaft der Goethe-Universität in Kooperation mit der Universität Tel Aviv, The Forsythe Company und dem Künstlerhaus Mousonturm

Studio 1

Performance/Symposium

Den „Denkenden zum Dasein auf der Bühne zu bewegen, das ist das Bestreben dieses neuen Theaters“ – so Walter Benjamin 1931 über Brechts „episches Theater“. Jahrzehnte nach dieser Annäherung von Theater und Theorie verlassen gegenwärtig Choreografen, Theatermacher und Denker ihre gewohnten Bühnen und Podien, um die aufgeworfenen Fragen neuerlich zu stellen: Was heißt es, szenische Vorgänge als Denken zu begreifen? Und was andererseits hat es mit dem jedem Denken eigenen Theater auf sich? Gibt es andere Formen des Denkens als dasjenige in Begriffen? Zum öffentlichen Nachdenken, Austausch und Disput über diese Fragen bringt das internationale und interdisziplinäre Symposium Thinking on/of the Stage Wissenschaftler und Künstler zusammen. Eingeladen sind u.a.: Laurent Chétouane, William Forsythe, Bojana Kunst, Gerald Siegmund, David Levin, Hans-Thies Lehmann, Nikolaus Müller-Schöll, Juliane Rebentisch, Freddie Rokem, Annalisa Sacchi, Tore Vagn Lid und Samuel Weber.

In einem Showing am Freitagabend präsentieren Studierende und Absolventen der Hessischen Theaterakademie eine Performance auf Grundlage des Brechtschen Lehrstücks Die Maßnahme von Daniel Schauf, Philipp Scholtysik u.a. sowie die Lecture Performance Meine Drei Großmütter von Meret Kiderlen und Andreas Mihan.

Eine Veranstaltung der Theaterwissenschaft der Goethe-Universität in Kooperation mit der Universität Tel Aviv und dem Künstlerhaus Mousonturm. Mit freundlicher Unterstützung der GFF.

Um Anmeldung unter dem Betreff  “conference registration” wird gebeten:
thinkingonofthestage@gmail.com.
Weitere Informationen und ausführliches Programm unter www.thinkingonofthestage.de