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(c) David Baltzer / Agentur Zenit

Thorsten Lensing/David Foster Wallace

(Berlin/Claremont)

Unendlicher Spaß

Saal

Theater

„Ich will darüber schreiben, wie es sich anfühlt, heute zu leben, statt davon abzulenken“: so charakterisierte David Foster Wallace seinen Versuch, mit „Infinite Jest“ (1996) auf 1.500 Seiten die gegenwärtige Welt zu erzählen. Aus den verschiedenen, ineinander verschachtelten Erzählzentren des Werks hat Thorsten Lensing, der hierzulande wichtigste Schauspielregisseur der freien Szene (zuletzt „Karamasow“), für seine brillante Neuinszenierung die Familiengeschichte der drei Brüder Incandenza herausgeschält. Dabei widmen sich er und die sechs Schauspielerinnen und Schauspieler seines Ensembles – die zu den besten des deutschsprachigen Theaters zählen – den ebenso tragischen wie komischen Figuren mit großer Ernsthaftigkeit und einer ungeheuren Leichtigkeit zugleich. Denn Witze, schreibt Wallace, sind die Flaschenpost, mit der die Verzweifelten ihre gellendsten Hilfeschreie aussenden.

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Dauer: ca. 4 Std. inkl. Pause
Sprache: Deutsch
Mousonturm-Koproduktion
Regie und Textfassung: Thorsten Lensing
Mit: Jasna Fritzi Bauer, Sebastian Blomberg, André Jung, Ursina Lardi, Heiko Pinkowski, Devid Striesow
Mitarbeit Regie: Benjamin Eggers-Domsky
Bühne: Gordian Blumenthal und Ramum Capaul
Kostüme: Anette Guther

„Unendlicher Spaß“ ist eine Produktion von Thorsten Lensing in Koproduktion mit Schauspiel Stuttgart, Schauspielhaus Zürich, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Sophiensaele Berlin, Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg, Theater im Pumpenhaus Münster, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und der Stadt Münster. Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbeck bei Hamburg. Die Frankfurter Aufführungen von „Unendlicher Spaß” werden unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.