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Maja Göpel zählt zu den Initiatorinnen von „Scientists for Future“. Im ZDF begründete sie ihre Unterstützung der „Fridays for Future“ – Bewegung so: „Das eine ist, dass junge Menschen noch sehr klar sehen: Wenn etwas rational ist und wünschenswert, warum tut man es dann nicht? Das andere ist eine moralische Komponente. Wir haben 1987 im Brundtland Bericht für Nachhaltige Entwicklung gesagt, die zukünftigen Generationen sind die Leidtragenden, weil sie keine Stimme haben und keine politische Macht. Und genau diese Generation steht jetzt auf. Das ist ein demokratisches Korrektiv. Und das Dritte ist, dass sie noch weniger Verlustgefühle haben als viele Ältere, noch nicht so fixiert sind auf einen bestimmten Lebensstil, eine bestimmte Idee von ihrer Rolle und ihrem Status. Das hat unheimlich viel Macht und ist ansteckend.“ In ihrem Vortrag spricht Maja Göpel über die  Zusammenhänge von Ökonomie und Klima, die Möglichkeiten, die es (jetzt noch) gibt, die Zukunft zu verändern, und die Frage, warum so viele Leute Angst vor diesen Veränderungen haben.

Sprache: Deutsch
Mit: Maja Göpel (Politikökonomin, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen)