Breaking Glass II – The Virtual Image

Saal

Symposium

In einem eintägigen Symposium möchte SAC mit Expertinnen und Experten aus der Neurophysiologie, Philosophie, Architektur und Kunst der Frage nachgehen, welche Auswirkungen VR für kreative Disziplinen abseits des reinen Konsums haben kann. Ziel des Symposiums ist es, insbesondere von den jüngsten Fortschritten in der kognitiven Neurowissenschaft zu lernen, die neue Einsichten darüber liefern, wie wir die Welt wahrnehmen und ein Bild unserer Realität konstruieren. Die vorliegenden Erkenntnisse legen nahe, dass unser Sinneseindruck der Welt viel formbarer und manipulierbarer ist als bisher angenommen. Die Plastizität neuronaler Prozesse und die Zusammensetzung und Funktionsweise des Gehirns verarbeiten individuelle Erfahrungen und Eingaben aus der Umgebung auf viel komplexere Weise, als dies in früheren Modellen beschrieben wurde. VR spielt bei der Entschlüsselung dieser Vorgänge eine wichtige Rolle. Dies wiederum wirft ethische Fragen in Bezug auf den Einsatz der Technologie auf.

Eine Detailbeschreibung der Veranstaltung finden Sie auf der EN Seite.

Sprache: Englisch
Eintritt frei; um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an architecture@staedelschule.de
Mit Sanford Kwinter (Architekturtheoretiker), Isabella Pasqualini (Architektin und Neurophysiologin), Liam Young (Architekt), Daniel Birnbaum (Philosoph), Johan Bettum (Architekt) u.a.

„Breaking Glass – Narratives in Boundless Space“ ist eine fünftägiges Veranstaltungsreihe, die Virtuelle Realität in Beziehung zu Kunst und Architektur setzt. Das Festival besteht aus drei Teilen, einer Konferenz (4. Mai 2019), einer begleitenden Ausstellung (1.-5. Mai 2019) sowie einem Gespräch und Austausch über die Ausstellung und der Auseinandersetzung mit VR in den gezeigten Arbeiten (3. Mai 2019).