Swoosh Lieu

(DE)

Feministische Perspektiven auf Migration – Diskurse, Positionen, Aktionen

Lokal im Mousonturm

Gespräch

Diskussionsveranstaltung zur Produktion „Who Moves?!“ von Swoosh Lieu mit Melisa Bel Adasme, Katherine Braun & Project Shelter

Migration ist eines der dringlichsten Themen unserer Zeit. Doch welche Bilder vermitteln das Thema und welche Perspektiven werden erzählt? In der Auseinandersetzung wird oft übersehen, dass sich auch Frauen bewegen, über Grenzen hinweg und in politischen Organisierungen. Ihre Lebensrealitäten werden medial kaum thematisiert und über geschlechtsspezifische Gründe von Flucht wenig gesprochen. Im Rahmen der Recherchen für ihre neuen Arbeit „Who Moves?!“, dem zweiten Teil der Trilogie „What is the plural of crisis – ein Krisenbericht in verteilten Rollen“, beschäftigen sich Swoosh Lieu mit dem Thema Migration und laden ein, über Perspektiven, Grenzen und politisches Engagement zu sprechen.

In Deutsch und Englisch * Podiumsdiskussion mit: Swoosh Lieu, Melisa Bel Adasme, Soziologin, Katherine Braun, Soziologin, und zwei Aktivistinnen von Project Shelter * Moderatorin: Stawrula Panagiotaki * Foto: Friederike Schmidt-Colinet

Melisa Bel Adasme hat an der Goethe Universität Frankfurt Soziologie studiert. In ihrer Masterarbeit widmete sie sich der Untersuchung von Partizipations-biographien engagierter Migrantinnen. Zu ihren fachlichen Schwerpunkten gehören die Themenfelder Migration, Partizipation, soziales Engagement, Gender Studies und qualitative Sozialforschung, insbesondere Biographieforschung. Sie ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei INBAS-Sozialforschung GmbH sowie als freie Referentin und Lehrbeauftragte tätig.

Katherine Braun, Soziologin, u.a. Fellow im Forschungsprojekt „Rassismus und Entsolidarisierung“ am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Wissenschaftliche Mitarbeiterin für das „Netzwerk globale Migrationsstudien“ in Göttingen. Redaktionsmitglied und Mitherausgeberin von „Movements – Journal for Critical Migration and Border Regime Studies“ sowie Mitglied des Netzwerks „Kritische Migrations- und Grenzregimforschung“. Sie forschte über Überlebensformen bolivianischer Migrantinnen (Carearbeiterinnen) ohne Papiere in Genf, „Die Emergenz von Petite Bolivie“ – eine empirische Studie über Alltagspraktiken bolivianischer Frauen ohne Papiere in Genf“ (2018 im Juventa/ Beltz Verlag). Außerdem Autorin für Feministische Studien und Moments.

Project Shelter ist eine politische Gruppe, die für Solidarität und eine Stadt für Alle einsteht: www.projectshelter.net