>
<
(c) Benedicte Uglan

Ketil Bjørnstad gilt als Ausnahmeerscheinung in der Kunstszene Norwegens. Als Konzertpianist ausgebildet, wechselte er früh zum progressiven Jazz und hat seit 1973 über 30 Alben veröffentlicht, darunter fünf mit Solo-Klavier und weitere in Kooperation mit Jazz- und Rockmusikern, außerdem Filmmusik komponiert, zum Beispiel für Jean-Luc Godard. Neben seiner Musikkarriere ist Bjørnstad aber auch als Schriftsteller äußerst erfolgreich – mit Lyrik, Essays und mittlerweile über 25 Romanen. Musik und Sprache gehören bei ihm untrennbar zusammen, so veröffentlichte er mit dem Doppelalbum „Vinding´s Music“ eine Art Soundtrack zu seiner Romantrilogie über einen jungen norwegischen Pianisten. Wenn Bjørnstad ein Solokonzert gibt, geht es naturgemäß vielseitig zu. Es entstehen vielschichtige Improvisationen, die mal an Klassik, mal an Filmmusik erinnern und vom ersten bis zum letzten Ton faszinieren.

Im Anschluss DJ im Lokal: Brit Aksnes
18.10., 19 Uhr Talk mit Ketil Bjørnstad im Lokal

Festival-Pass für alle 5 Tage verfügbar: € 75 ( für ffm-Mitglieder € 60)