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(c) Stephanie Maier

Natalie Bayer + Carmen Mörsch

Mousonturm, Frankfurt

Die Stadt- und Migrationsforscherin Natalie Bayer ist seit 2018 Leiterin des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums. Für Natalie Bayer ist das Museum ein Versammlungs- und Verhandlungsort für Menschen über das, was die Gesellschaft bewegt. Als Museumsleiterin setzt sie sich besonders mit Fragen auseinander, wie sich die urbane Migrationsgesellschaft entwickelt und welche Themen ihre Bewohner*innen miteinander aushandeln. Dafür arbeitet sie immer wieder an neuen Methoden und Formaten. 2017 gab sie gemeinsam mit Belinda Kazeem-Kamìnski und Nora Sternfeld  den Sammelband Kuratieren als antirassistische Praxis. Kritiken, Praxen, Aneignungen (De Gruyter Verlag) heraus.

Im Rahmen von im*possible bodies #2 wird Natalie Bayer über die neue Programmatik ihres Hauses sprechen sowie Best-Practice-Beispiele präsentieren.

Prof. Carmen Mörsch war bis Ende August 2018 Leiterin des Institute for Art Education der Zürcher Hochschule der Künste. Seit Januar 2018 hat sie die inhaltliche Leitung des Projekts Kulturagent*innen Schweiz inne. Im Sommer 2018 erhielt sie den Ruf auf die Professur Kunstdidaktik an der Kunsthochschule Mainz und bringt 2019 ihre Publikation “Die Bildung der A_n_d_e_r_e_n durch Kunst. Eine postkoloniale Kartierung der Kunstvermittlung in England“ (Zaglossus) heraus.

Im Rahmen von im*possible bodies #2 wird Carmen Mörsch über ihre aktuelle Forschung zur Geschichte der Kunstvermittlung und der ihr eingeschriebenen Kolonialität sprechen.