(c) Carolina Mendonça

Carolina Mendonça

(Frankfurt)

Pulp – History as a warm wet place

Studio 1

Newcomer/Tanz

Auf der Höhe der Zeit zu sein ist eine zentrale Maxime im Tanz. Sie dient dazu, Entwicklungen im (europäischen) Zentrum von solchen im Rest der Welt abzugrenzen. Carolina Mendonça, Performancekünstlerin, Dramaturgin und Absolventin des Studiengangs „Choreografie und Performance“, versammelt in ihrer Abschlussarbeit ein Team von Performerinnen und Performern, die in Osteuropa und in Südamerika aufgewachsen sind, um die Kategorie des Zeitgenössischen auf den Prüfstand zu stellen. In Form einer intuitiven Archäologie verarbeiten sie Referenzfetzen und Übriggebliebenes der letzten vierhundert Jahre. Über die Hände, Nässe und Klebrigkeit schaffen sie neue Zugänge zum Körper – als einen Ort des Wissens, der sich dominanten westlichen Erkenntnistheorien entzieht.

Von und mit: Carolina Mendonça, Catalina Insignares, Ida Daniel, Rodrigo Andreolli und Zuzana Zabkowa
Sound: Tomás de Souza
Kollaboration: Iris Junges and Tamara Antonijevic
Kostüme: Kristin Gerwien
Video: Dudu Quintanilha