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(c) Robert Schittko

Für die „Stimmen einer Stadt”-Reihe trafen Autor:innen Menschen aus Frankfurt und nahmen eine poetische Überschreibung dieser Begegnungen vor: ein Monodrama. Die vielfach ausgezeichnete Autorin Zsuzsa Bánk trifft einen Mann für das letzte Geleit, dessen sensible Beobachtungsgabe besondere Perspektiven eröffnet. Wir lernen einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er inneren Frieden und eine große Lebensfreude zu haben. Er hat eine tägliche Verbindung zu etwas Höherem, das er nicht ganz greifen und fassen, aber doch irgendwie spüren kann. Zweifel an unserer Existenz verstärken sich durch seine Arbeit nicht, vielmehr hören sie auf. Zsusza Bánk wirft in ihrem Text die Frage nach dem Glück auf: Wieviel davon hängt von unserem Beruf ab, wieviel ist in unserer eigenen Persönlichkeit angelegt?

Ein Beitrag zum Sommerbau-Programm des Schauspiel Frankfurt.

Dauer: 80 Min.
Sprache: Deutsch

Achtung: Einlass nur mit gültigem Negativnachweis (Getestet, Geimpft oder Genesen). Bei Testnachweis darf die Testung nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.

Das Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes ist auf dem ganzen Gelände verpflichtend, außer am eigenen Sitzplatz oder in gesondert ausgewiesenen Bereichen. Die Erfassung der Kontaktdaten zur vorgeschriebenen Nachverfolgung im Covid-19 Fall erfolgt am Veranstaltungsort.
Mehr Infos zu Hygiene, Ticketing und Gastro unter Sommerbau-Service.

Über https://twitter.com/sommerbau_OF informieren wir kurzfristig, falls die Veranstaltung nicht wie geplant stattfinden kann (falls Unwetter o.ä.).